Auch in diesem Jahr nutzten einige Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe den Girls‘ & Boys‘ Day, um spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen. Ziel des Aktionstags ist es, traditionelle Rollenbilder bei der Berufswahl aufzubrechen. So heißt es bei der Agentur für Arbeit:
„Der Girls‘ Day und Boys‘ Day will vorrangig Zukunftsaussichten für Berufe schaffen, die traditionell nicht mit dem eigenen Geschlecht assoziiert werden. So erhalten Jungen beispielsweise die Möglichkeit, ihre Talente in den Bereichen Soziales oder Pädagogik zu entdecken, wie etwa im Pflegeberuf. Mädchen hingegen gewinnen Einblicke in den Alltag technischer und handwerklicher Berufe, beispielsweise die der Kraftfahrzeugtechnik. Das sind beides Berufe, in denen immer noch ein Mangel an Fachkräften herrscht.“
Im Folgenden berichten unsere Schülerinnen und Schüler in Ausschnitten von ihren persönlichen Erfahrungen und Eindrücken. Die Fotos geben einen kleinen Einblick in ihren abwechslungsreichen Tag.
Wir, Dominik und Paul, waren in der Kindertagesstätte „Am Klinikum“. Als wir den Raum betraten, waren wir das Highlight für die Kinder, denn fast alle wollten sich uns vorstellen und mit uns spielen. Nach dem Essen um 9.30 Uhr haben wir mit den Kindern gemalt und Papierflieger gebastelt. Dann war schon Zeit für unsere Mittagspause. Schließlich haben wir noch mit den Kindern Zungenbrecher kennengelernt, wie „Zehn zahme Ziegen ziehen zehn Zentner Zucker zum Zoo“ und mit ihnen auf dem angebauten Waldspielplatz gespielt. Auch wir hatten viel Spaß dabei. Am Ende des Tages konnte ich, Dominik, meinen alten Kindergarten wieder sehen und wir beide mit tollen Erfahrungen nach Hause gehen.
Um 7:00 Uhr hat unser Tag in der Firma Hummel Haustechnik in Lichtenfels begonnen. Zuerst wurden wir durch das Gebäude und über die Anlage geführt und es wurden uns die verschiedenen Aufgaben der Arbeiter erklärt. Danach wurden wir zur Baustelle Möbel Zaß in Michelau gebracht. Dort haben wir die Möbel mit Schutzfolie abgedeckt und alte Wasserrohre zersägt. Außerdem durften wir beim Abmontieren alter Heizkörper helfen, wobei unsere Hauptaufgabe darin bestand die zurückgebliebenen Metallverankerungen aus der Wand zu bohren. Unser Tag endete dann um 16:30 Uhr wieder auf dem Firmengelände in Lichtenfels. Uns beiden hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel Neues dazu gelernt.
Girls’ Day bei den Steinwerken Kaider – Ein Tag als LKW-Fahrerin. Am Girls’ Day durfte ich einen spannenden Einblick in den Arbeitsalltag einer LKW-Fahrerin bei den Steinwerken Kaider Neupert-Kalk GmbH & Co.KG erhalten. Mein Arbeitstag startete sehr früh – um 6:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war meine Begleiterin Nicole schon längst im Einsatz – sie kam gerade von ihrer ersten Tour zurück, denn ihre Frühschicht beginnt bereits um 4:00 Uhr morgens.
Nach ihrer Rückkehr wurde der Silozug erneut beladen, diesmal mit Dolomit. Die Ladung war für die Firma BMI in Bamberg bestimmt. Dort wird der Dolomit unter anderem für Dachabdichtungen und den Schutz von Bauwerken verwendet.
Anschließend machten wir uns mit dem „leeren Kessel“ auf den Weg zur BAM in Bamberg. Dort wurde Kalksteinmehl geladen, das wir danach zum Asphaltmischwerk in Bad Berneck transportierten. Dieses Kalksteinmehl spielt eine wichtige Rolle in der Asphaltproduktion, da es unter anderem als Bindemittel eingesetzt wird.
Am Nachmittag habe ich dann den LKW gewechselt und bin zu Helmut in einen Sattelzug umgestiegen. Dort haben wir Dolomit vom Schotterwerk in das Mahlwerk transportiert. Die Steine werden dort in verschiedene Körnungen zermahlen. Dieses Material wird unter anderem in der Tierfuttermittelindustrie verwendet, denn in jedem Tierfutter ist auch ein kleiner Anteil Kalk enthalten.
Der Tag hat mir gezeigt, wie vielseitig und verantwortungsvoll der Beruf der LKW-Fahrerin ist. Besonders beeindruckt hat mich, wie früh der Arbeitstag beginnt und wie wichtig jeder einzelne Transport für verschiedene Bauprojekte und Produkte ist.
Mein Fazit: Dieser Tag hat mir gezeigt, dass der Beruf der LKW-Fahrerin spannend, vielseitig und absolut nichts ist, was nur Männer machen können. Ich hätte nicht gedacht, wie abwechslungsreich dieser Beruf ist – der Girls’ Day hat mich wirklich überrascht. Es war ein spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken, und ich habe gelernt, wie wichtig die Arbeit hinter den Transporten ist und wie viele Schritte nötig sind, bis Materialien weiterverarbeitet werden können.
Bei strahlendem Forscherwetter erkundeten drei sechste Klassen in der vorletzten Schulwoche im Rahmen des Natur-und-Technik-Unterrichts den Mühlbach in Unterwallenstadt sowie die Fischtreppe am Wehr in Oberwallenstadt. Die lehrplangemäße gewässerökologische Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge praxisnah zu erleben und die Natur mit allen Sinnen zu entdecken.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchten dabei auf kreative Art und Weise verschiedene ökologische Fragestellungen: Sie suchten Gewässerbereiche mit extremer Temperatur, bestimmten die Fließgeschwindigkeit des Baches oder analysierten die Wassertrübung.
Mit großer Begeisterung erforschten die jungen Naturwissenschaftler zudem die Tier- und Pflanzenwelt im und am Gewässer. Zahlreiche Lebewesen wurden beobachtet, gefangen (und natürlich wieder ausgesetzt), mit verschiedenen Methoden bestimmt, gezeichnet oder unter dem Mikroskop genauer untersucht. Zum Abschluss war noch einmal Erfindergeist gefragt: Beim Bootsbauwettbewerb entstanden aus Naturmaterialien einfallsreiche Konstruktionen, die anschließend auf ihre Schwimmfähigkeit getestet wurden.
– Nadja Nikol und Sandra MüllerDirektorat und Sekretariat sind während der Ferien an folgenden Tagen jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr geöffnet:
Montag 03.08.2026 bis Donnerstag 14.08.2026
Direktorat und Sekretariat sind während der Ferien an folgenden Tagen jeweils von 8.00 – 12.00 Uhr geöffnet:
Montag 07.09.2026 bis Montag 14.09.2026
Das Sekretariat ist zusätzlich an folgenden Tagen telefonisch jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr erreichbar:
Mittwoch, 19.08.2026
Mittwoch, 02.09.2026
Der Eingang befindet sich am Rennleinsweg. Bitte läuten.
Im Zuge des P-Seminars „Von der Idee zum Event“ fand am 8. Juli 2026 das Color-Splash-Event in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Lichtenfels statt. Nach den bereits erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen „Badebomben“ und „Escape Game“ sollte nun das dritte Event den Abschluss des P-Seminars bilden.
Dieses Mal stand die kreative Gestaltung von Textilien im Vordergrund. Die 15 für das Event angemeldeten Teilnehmerinnen konnten sich dabei im Vorfeld zwischen T-Shirts, Stofftaschen und Mäppchen entscheiden. Etwas Besonderes war auch der Ort, an dem die Aktion stattfand, denn auf der „Baustelle“ des zukünftigen Stadtarchivs waren verirrte Farbspritzer kein Problem.
Zu Beginn gab es durch die zuständige Organisationsgruppe des P-Seminars eine kurze Einführung zum Ablauf des Events. Daraufhin durften die Teilnehmenden mit der Gestaltung beginnen. Dabei war ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt: Vom Bemalen der Textilien mit Schablonen und Acrylfarbe über die Gestaltung mit Textilstiften bis hin zum Bespritzen mit farbgefüllten Wasserspritzpistolen konnte alles ausprobiert werden. Währenddessen wurde durch bereitgestellte Limonade für eine frische Abkühlung gesorgt.
Die Aufgabe des P-Seminars war es, die Teilnehmerinnen zu unterstützen und ihnen bei Fragen zur Seite zu stehen. Nach einem gelungenen Nachmittag voller Spaß und Kreativität konnten sich die Endergebnisse durchaus sehen lassen!
Wir als P-Seminar haben uns sehr gefreut, dass die Aktion so gut angenommen wurde und hoffen, dass in Zukunft noch mehr Jugendliche von den Veranstaltungen der neuen Bücherei begeistert werden können.
– Emilia Polner (11a) und Sophia Voßwinkel (11a) Die MGL-Bigband präsentiert: Blue Hour 2026. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Swing, Groove und Rock’n’Roll. Am Dienstag, 07.07.2026, um 19 Uhr in der Aula des MGL. Eintritt frei! Spenden erwünscht! Direktorat und Sekretariat sind während der Ferien außerhalb der Feiertage vom 25.05. – 03.06.26, jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich am Rennleinsweg. Bitte läuten. Leider wird der diesjährige Second-Hand-Basar aufgrund einer unterschrittenen Mindest-Tischzahl abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis! Haben Sie einen Tischplatz erworben und noch nicht zurückerstattet bekommen, können Sie sich mit einer persönlichen Nachricht per Schulmanager oder Teams an Amy Schwarz wenden um einen individuellen Übergabe-Termin auszumachen. Direktorat und Sekretariat sind Donnerstag, 19.02.2026, und Freitag, 20.02.2026, jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr geöffnet. Rosenmontag bis Aschermittwoch bleiben Direktorat und Sekretariat geschlossen. Der Eingang befindet sich am Rennleinsweg. Bitte läuten. Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,Justitia mit verbundenen Augen blickt einem direkt von der Bühne entgegen. Hinter ihr steht ein Narr und hält ihre Augenbinde fest. Kritisch wird die Frage nach Gerechtigkeit also schon mit dem Bühnenbild der Neuen Werkbühne München beleuchtet: Was ist Recht? Was ist Unrecht? Wer entscheidet über Gerechtigkeit? Und ist diese Entscheidung dann auch wirklich immer gerecht? Diesen und weiteren Fragen stellten sich am 28. Januar 2026 alle Oberstufenschülerinnen und -schüler des MGL bei der Theateraufführung des „Zerbrochnen Krugs“ von Heinrich von Kleist, inszeniert von Anselm Wilk und seiner Schauspieltruppe, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, Klassiker an Schulen zu spielen.
Richter Adam (Anselm Wilk, Mitte) in Erklärungsnot nach Frau Marthes (Gudrun Wilk, 2. von rechts) Anschuldigung.
„Seht ihr diesen Krug?“ Mit dieser Frage bringt Frau Marthe gleich zu Beginn des Theaterstückes ihre Klage über das zerbrochene Trinkgefäß vor den Dorfrichter Adam: In der vorangegangenen Nacht ist der Krug beim Fluchtversuch eines „Lustmolchs“ aus dem Zimmer ihrer Tochter Eve zu Bruch gegangen. Die Mutter bezichtigt Eves Verlobten Ruprecht der Tat. Doch das symbolische Zerbrechen steht für weitaus mehr als nur die Forderung nach einem Ersatz für das Gefäß: Eve ist in der Nacht von einem Mann sexuell belästigt worden und der Krug versinnbildlicht diese Tat. Dass sich im Laufe des Stücks der Dorfrichter selbst als der Übeltäter herausstellt, ergibt für die Dramatik auf der Bühne eine besondere Dimension, muss er sich in Anwesenheit der Gerichtsrätin Walther sozusagen selbst verteidigen, was ihm immer schlechter gelingt.
Rege Fragerunde nach der Aufführung mit Theatergruppenleiter Anselm Wilk.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler der Neuen Werkbühne stellten in ihrer rund 50-minütigen Inszenierung das auch heute noch so aktuelle Dilemma des Machtmissbrauchs zwischen Mann und Frau wirklich gelungen dar. Die sich anschließende Fragerunde ermöglichte den Elft- bis Dreizehntklässlern einen tieferen Einblick in das Stück sowie in die Bühnenarbeit. So wollten die Jugendlichen wissen: „Warum tragen Sie teilweise moderne Kleidung, sprechen aber mit Kleists veralteter Sprache?“, „Wie viel Probenzeit steckt in so einem Stück?“ oder „Wieso wird Gerichtsrat Walther bei Ihnen von einer Frau gespielt?“ waren einige der vielen guten Fragen an Anselm Wilk und seine Truppe. Gerade die letzte Frage erscheint plausibel angesichts der Zielsetzung der Neuen Werkbühne: Im Mittelpunkt des „Zerbrochnen Krugs“ steht laut Anselm Wilk Eves tragisches Schicksal der (angedeuteten?) Vergewaltigung durch den Dorfrichter. Da erscheint es nur logisch, dass eine Frau Adams Frevel aufdeckt, weil sich Eve ihr gegenüber öffnet.
Die Fachschaft Deutsch bedankt sich ganz herzlich bei der Schauspielgruppe der Neuen Werkbühne München für die gelungene Aufführung. Ein besonderer Dank geht auch an den Förderverein und den Elternbeirat, die diese Veranstaltung mit einer großzügigen Spende ermöglicht haben.
Wir laden herzlich zu unseren Schnuppertouren für unsere angehenden 5.-Klässler ein. Diese Touren mit Beratung finden im Zeitraum vom 16. März 2026 bis 27. März 2026 und vom 13. April bis 18. April 2026 statt.