Am Montag, den 5. Oktober 2026, haben alle Schülerinnen und Schüler der Q12 des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels den ersten ABO-Tag (Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung) als gemeinsamen Motivationstag erlebt. Unter der Leitung der Berufscoachin Ulrike Schmelcher standen Selbsterkundung, Austausch und Motivation im Mittelpunkt.
Der Tag begann mit der Frage, warum es gerade jetzt sinnvoll ist, sich intensiver mit der eigenen Person auseinanderzusetzen: Welche Stärken habe ich? Was treibt mich an? Welche Verhaltensweisen passen zu mir? Ulrike Schmelcher machte deutlich, dass eine fundierte Selbsteinschätzung eine wichtige Basis für spätere Studien- und Berufsentscheidungen ist.
Ein wichtiger Baustein des Tages war der Unterschied zwischen Eigen- und Fremdbild: Wie sehe ich mich selbst und wie nehmen mich andere wahr? In Partner- und Gruppenarbeiten verglichen die Jugendlichen ihre Selbsteinschätzung mit der Rückmeldung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Dabei wurde deutlich, dass das eigene Bild nicht immer mit dem Bild übereinstimmt, das andere von einem haben.
Interessant wurde es, als es um sogenannte „blinde Flecken“ ging: Verhaltensweisen, die andere bei uns wahrnehmen, wir selbst aber kaum bemerken. Beispiele waren etwa häufig genutzte Füllwörter im Sprachgebrauch oder das ständige Klicken mit dem Kugelschreiber. Durch die Rückmeldung anderer Personen haben Menschen die Chance, unbewusste Muster erstmals zu erkennen und darüber nachzudenken, wie sie wirken.
Im praktischen Teil kreuzten die Schülerinnen und Schüler zunächst in einem vorgefertigten Handout drei Verhaltensweisen an, die besonders gut zu ihnen passen. Anschließend tauschten sie sich in kleinen Gruppen aus: Passt die Selbstwahrnehmung auch für andere? Welche weiteren Eigenschaften entdecken Mitschülerinnen und Mitschüler bei mir? Durch diesen Perspektivwechsel konnten viele ihre Selbstbeschreibung ergänzen und präzisieren.
Der Vormittag war bewusst abwechslungsreich gestaltet: Phasen der Partner- und Gruppenarbeit wechselten sich mit ruhigen Zuhörphasen ab, in denen Ulrike Schmelcher Impulse gab, Zusammenhänge erklärte und Fragen der Schülerinnen und Schüler aufgriff. So konnten die Jugendlichen sowohl aktiv miteinander arbeiten als auch konzentriert zuhören und reflektieren.
Besonders spannend wurde es bei einem Gedankenspiel um künftige Partner, im Beruf wie im privaten Umfeld: Was passiert, wenn zwei sehr gewissenhafte Menschen gemeinsam ein Wochenende planen? Dann wird vielleicht jede Minute durchgetaktet, jede Möglichkeit abgesichert, aber bleibt auch genug Raum für Spontanes? Und was, wenn zwei eher aktionistische, direkte Typen zusammen sind? Dann geht es schnell voran, es wird viel ausprobiert, aber wer kümmert sich um Details und Absprachen?
Anhand solcher Beispiele wurde deutlich: Unterschiedliche Verhaltenstendenzen haben jeweils Stärken und mögliche „Reibungspunkte“. Wer das versteht, kann besser einschätzen, mit welchen Menschen er besonders gut zusammenarbeitet und wo es bewusst Kompromisse braucht.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage: „Was motiviert uns eigentlich?“ Die Jugendlichen reflektierten, welche Situationen sie antreiben, welche Ziele sie verfolgen und welche Werte ihnen dabei wichtig sind. Dabei wurde deutlich: Motivation entsteht oft dort, wo eigene Stärken und Interessen mit konkreten Anforderungen zusammenpassen.
Zum Abschluss lernten die Q12-Schülerinnen und -Schüler, ihre Verhaltenstendenzen genauer zu beschreiben:
Diese Kategorien halfen ihnen, eigene Muster im Umgang mit Aufgaben und Menschen bewusster wahrzunehmen. Sie bilden eine gute Grundlage für die weiteren ABO-Tage und die persönliche Berufsplanung.
Zum Ausklang durfte jede Schülerin und jeder Schüler in einer kurzen Abschlussrunde die eigene größte Stärke nennen. Manche betonten ihre Zuverlässigkeit, andere ihre Gabe, gut zuzuhören, ihre Fähigkeit, andere zu motivieren, oder ihr Talent, auch in stressigen Situationen ruhig zu bleiben. Dieser letzte Schritt machte noch einmal deutlich: Jeder bringt besondere Stärken mit und genau darauf kann man in der weiteren Berufs- und Studienplanung aufbauen.
Möglich wurde dieser Tag durch die finanzielle Unterstützung von Herrn Andreas Grosch vom Landratsamt Lichtenfels. Die Schule bedankt sich herzlich bei ihm für die Förderung, die es ermöglicht hat, allen Q12-Schülerinnen und -Schülern diesen ersten Impuls für ihre berufliche Orientierung zu geben.
Vom 21. bis 25. September tauschten die Klassen 5d und 5e des Meranier-Gymnasiums ihre Klassenzimmer gegen frische Waldluft und das Schullandheim in Steinbach am Wald. Begleitet wurden sie von Frau Münch, Frau Kollmer, Frau Holhut, Frau Moschall, Herrn Beck und Herrn Hartmann – und natürlich von vier großartigen Tutorinnen und Tutoren: Marlene, Luise, Bastian und Linus sorgten von Anfang an für gute Stimmung.
Schon am ersten Abend zeigte sich: In Steinbach wird es nicht langweilig. Ein Feueralarm riss alle in der ersten Nacht aus dem Schlaf. Zum Glück bestand keine ernsthafte Gefahr, sodass nach einer kurzen Aufregung bald wieder Ruhe einkehrte. Am nächsten Morgen gab es dafür umso mehr Gesprächsstoff beim Frühstück und eine spontane Einladung zur örtlichen Feuerwehr, bei der wir in den Löschfahrzeugen probesitzen durften.
Tagsüber ging es hinaus in die Natur: Bei Wanderungen rund um Steinbach am Wald konnten die Schülerinnen und Schüler die Umgebung erkunden. Besonders spannend war auch eine Nachtwanderung mit Taschenlampen, denn im Dunkeln klingt jeder Ast ein bisschen geheimnisvoller. Wer dabei noch nicht genug Bewegung hatte, konnte in der Freizeit Fußball spielen, Trampolin springen, Tischtennis spielen oder sich am Kicker messen.
Echte Highlights waren die Führung bei Wiegand Glas und der Besuch der Confiserie Lauenstein. Bei Wiegand konnten wir zuschauen, wie Hunderttausende Flaschen hergestellt wurden und haben erfahren, dass ein echtes Wiegand Glas durch ein “W” am Flaschenboden gekennzeichnet wird. In Lauenstein bekamen die Klassen gezeigt, wie feine Pralinen entstehen, und durften eigene Exemplare verzieren. Beim Besuch des Schiefermuseums gab es außerdem interessante Einblicke in ein Material, das in der Region eine lange Geschichte hat.
Auch Kreativität und Lernen kamen nicht zu kurz: Stofftaschen wurden bemalt und kleine Unterrichtseinheiten zum Thema „Lernen lernen“ halfen dabei, sinnvolle Strategien für den Schulalltag zu üben. Kennenlernspiele stärkten die Gemeinschaft der beiden neuen Klassen – und die Tutorinnen und Tutoren hatten dabei immer wieder neue Ideen auf Lager.
Am Abend wurde es gemütlich: Vorlesegeschichten sorgten für ruhige Momente nach einem ereignisreichen Tag. Bei einigen Kindern meldete sich zwischendurch ein kleines bisschen Heimweh, doch zwischen neuen Freundschaften, Spielen, Ausflügen und gemeinsamen Erlebnissen war es meist schnell wieder vergessen.
Zum Abschluss standen noch die Klassensprecherwahlen auf dem Programm. Damit endete eine abwechslungsreiche Woche, in der die 5d und 5e nicht nur viel erlebt, sondern sich auch als Klassen noch besser kennengelernt haben.
Von wegen „Bingo ist nur was für Rentner!“ Zum ersten Mal veranstaltete die SMV unserer Schule einen Bingo-Mittag – und traf damit genau ins Schwarze. Durchgeführt wurde die Aktion von den SMV-Mitgliedern Marlene Lachner und Matti Schleupner, die mit viel Engagement ein paar gar nicht so ruhige Kugeln schoben.
In der Aula konnten alle Interessierten in der Mittagspause teilnehmen. Zu Beginn fanden sich zunächst sechs Mitspielerinnen und Mitspieler ein, doch schon bald sprach sich die Aktion herum: Am Ende waren es rund 30 begeisterte Teilnehmer, die gespannt auf die nächsten Zahlen warteten.
Ein besonderes Highlight war die echte Bingokugel-Maschine, die für authentische Spielatmosphäre sorgte und die Aktion zusätzlich aufwertete. Dank der vorgefertigten Bingozettel verlief das Spiel unkompliziert und kurzweilig über mehrere Runden.
Auch die Gewinne ließen nicht zu wünschen übrig: Verschiedene Süßigkeiten sorgten für zusätzliche Motivation und wurden mit großer Freude entgegengenommen.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung!
Am 15. und 16. Juli fand das Abschlussseminar der SMV erstmalig im Haus am Knock in Teuschnitz statt – diese Premiere haben wir nicht bereut!
Bei strahlendem Sommerwetter und bester Stimmung machte sich die Gruppe gemeinsam mit Frau Holhut und Herrn Mahr zunächst mit dem Zug auf den Weg nach Förtschendorf. Von dort aus ging es zu Fuß weiter: Eine gut einstündige Wanderung führte die Schülerinnen und Schüler zur Unterkunft. Das Gepäck wurde dabei dankenswerterweise vom ehemaligen Schülersprecher Dominik Stumpf mit dem Auto transportiert.
Doch der Weg war keineswegs nur Mittel zum Zweck: Unterwegs hatten die aktuellen Schülersprecher, Hannah Büttner, Amy Schwarz und Joshua Hoyme, Reflexionsfragen vorbereitet, die für viele interessante Gespräche sorgten und dazu beitrugen, sich untereinander noch besser kennenzulernen. Ein kurzer Zwischenstopp an einem Spielplatz mit Kneippbecken sorgte zusätzlich für Erfrischung und dem Gefühl, wieder richtig jung zu sein.
Am Haus am Knock angekommen, warteten bereits weitere Programmpunkte: Besonders erfreulich war der Besuch ehemaliger SMV-Mitglieder, die in diesem Rahmen offiziell verabschiedet wurden. Ein emotionaler Höhepunkt war dabei die große Verabschiedung von Dominik Stumpf, der als ehemaliger Schülersprecher noch einmal gebührend gewürdigt wurde.
Inhaltlich wurde intensiv gearbeitet: Das vergangene SMV-Jahr wurde reflektiert, neue Ideen gesammelt und konkrete Projekte für das kommende Schuljahr geplant. Sehr schön war, dass bereits neue Mitglieder teilnahmen, die herzlich aufgenommen und schnell in die Gruppe integriert wurden.
Neben inhaltlicher Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz: Verschiedene Gruppenspiele stärkten das Gemeinschaftsgefühl, wobei ein Bobbycar-Rennen für besonders viel Begeisterung (und auch einige stoffliche Verluste) sorgte. Der Abend klang mit gemeinsamem Spielen in entspannter Atmosphäre aus.
Nach zwei rundum gelungenen und produktiven Tagen endete das Seminar am Donnerstagnachmittag – mit vielen neuen Ideen, gestärktem Teamgeist und der klaren Erkenntnis: Dieses Seminar war „spitze“ und schreit nach einer Fortsetzung.
Um in der Hitze der letzten Wochen nicht den Kopf zu verlieren, hat sich die SMV auf den Weg zum Staffelsteiner Baggersee gemacht, um dort einen Nachmittag zu verbringen.
Neben den sportlichen Aktivitäten wie Volleyball spielen, schwimmen oder vom Dreier springen, blieb auch genug Zeit für Gespräche, ein Picknick und gemeinsames Entspannen am Wasser. Die lockere Atmosphäre sorgte dafür, dass alle Beteiligten den Nachmittag genossen. So konnte die SMV nicht nur neue Energie tanken, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärken. Insgesamt war es ein rundum gelungener Ausflug, der trotz der Hitze viel Spaß gemacht hat und eine willkommene Ablenkung vom Schulalltag war.
– Joshua Hoyme, 11b
Am 24.6.2026 kam der Abiturjahrgang 2024/26 bei hochsommerlichen Temperaturen um die 34 Grad noch einmal mit seinen Reli- und Ethiklehrkräften im Hof hinter der Mensa zusammen, um den erfolgreichen Endspurt gebührend zu feiern. In entspannter Atmosphäre wurde gegessen, gelacht, erzählt und auf das Erreichte angestoßen. Dabei blieb auch Zeit für Rückblicke auf gemeinsame Schuljahre, für einen Blick auf das, was vor den Schülerinnen und Schülern liegt, und für viele persönliche Anekdoten.
Für die passende Stärkung sorgten Grillgut von der Metzgerei Geldner, Bier vom Trunk und Brötchen von der Bäckerei Fuchs. Damit war bestens für das leibliche Wohl gesorgt und die sommerliche Feier konnte in vollen Zügen genossen werden. Die Grilltradition am MGL, die zwei Tage vor der Entlassfeier von Lehrkräften für die Abiturientinnen und Abiturienten ausgerichtet wird, hat damit einmal mehr ihren festen Platz im Schuljahr bestätigt. Auch Tom Carl und Helmuth Bautz standen wieder zuverlässig am Grill und sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb.
Wir wünschen euch für euren weiteren Weg alles Gute und viele spannende neue Erfahrungen!
– Eure Reli- und EthiklehrerWie läuft ein Auswahlverfahren wirklich ab? Worauf kommt es im Vorstellungsgespräch an? Und welche Anforderungen stellen unterschiedliche Berufsfelder an Bewerberinnen und Bewerber? Mit diesen Fragen setzte sich die Q12 am 17. Juni 2026 intensiv auseinander. Im Rahmen des Aufbaumoduls zur Beruflichen Orientierung (ABO) erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, direkt vor Ort wertvolle Einblicke in verschiedene Institutionen und Unternehmen zu gewinnen.
In kleinen Gruppen von ca. zehn Leuten verbrachten die Jugendlichen einen Vormittag bei regionalen Partnern und erlebten Bewerbungssituationen aus erster Hand. So führte Frau Liebermann von der Sparkasse ein Bewerbungstraining direkt an der Schule durch. Bei der Polizei erhielten die Jugendlichen von Ausbildungsleiter Herrn Gödel eine Führung durch die Polizeistation, lernten die Aufgaben der Polizei kennen und wurden über das Einstellungsverfahren sowie Verdienstmöglichkeiten informiert.
Auch bei der Sportpraxis Faulstich erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm: Frau Müller gewährte im Rahmen einer Hausführung Einblicke in den Arbeitsalltag, erklärte den Ablauf eines Bewerbungsverfahrens und diskutierte über kreative Elemente wie von Schülerinnen und Schülern erstellte kurze Videos.
Im Finanzamt führte Herr Schneider durch die Behörde, erläuterte das Einstellungsverfahren und bereitete die Teilnehmenden gezielt auf den Beamtentest vor, für den sich die Schülerinnen und Schüler bereits angemeldet hatten.
An der Sana Medical School arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit Frau Pollmüller an anspruchsvollen Inhalten: Neben Interviews mit dem Geschäftsführer, teilweise auf Englisch, präsentierten sie vorbereitete Beiträge und diskutierten im Anschluss aktuelle Themen wie Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung für den Mann oder die „Gender Health Gap“.
Bei der HUK Coburg standen unter der Leitung von Frau Lenz und Frau Kestel eine Stärken- und Schwächenanalyse, eine Hausführung sowie moderne Auswahlformate im Mittelpunkt. In der KI-Übung „Prompt your skills“ konnten die Jugendlichen ihre Kompetenzen reflektieren, bevor sie sich in einem Assessment-Center mit kreativen Challenges, wie dem Bau einer tragfähigen Papierbrücke, beweisen mussten.
Die AOK bot mit Frau Behr ein intensives Bewerbungstraining, das Theorie und Praxis verband. Dabei ging es unter anderem um den ersten Eindruck im Vorstellungsgespräch, den richtigen Händedruck oder die positive Darstellung eigener Schwächen. In simulierten Bewerbungsgesprächen sowie Einzelgesprächen zu den eingereichten Bewerbungsmappen erhielten die Schülerinnen und Schüler individuelles Feedback.
Die beteiligten Partner zeigten sich beeindruckt vom Engagement und der Vorbereitung der Q12. Besonders hervorgehoben wurden die Offenheit, das Interesse und die Fähigkeit, auch in neuen und herausfordernden Situationen souverän zu agieren.
Die vielfältigen Erfahrungen dieses Tages bieten den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Orientierung für ihren weiteren beruflichen Weg und verdeutlichen, wie wichtig praktische Einblicke neben der schulischen Vorbereitung sind.
Wir danken allen beteiligten Partnern herzlich für ihre Unterstützung und freuen uns auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit!
Die SMV lud am 15.05.2026 die Mittel- und Oberstufe zu einem Kino- und Spielabend ein. Neben einer großen Auswahl an Spielen wurden für das geplante Kinoerlebnis zwei Filme vorbereitet. Die Entscheidung war schnell getroffen: Es wurde ein schöner Spieleabend ohne Filme, da sich die kleine Teilnehmerzahl zügig einig wurde.
Durch witzige Pantomimen und Zeichnungen wurden Begriffe beim beliebten Klassiker „Tabu” erraten und mörderische Werwölfe beim gleichnamigen Spiel gesucht. Von der SMV wurde eine Auswahl an Getränken sowie Popcorn, Tomate-Mozzarella-, und Käse-Weintraubenspießen bereitgestellt – auch dieses Angebot wurde gerne angenommen. Nach drei Stunden ging so ein angenehmer Abend zu Ende.
– Julian Kerner für die SMVDer letzte Weihnachtsbasar des Meranier-Gymnasiums war wieder ein voller Erfolg, denn alle bisherigen Rekorde wurden gebrochen. Mit Bratwürsten, Waffeln, Crêpes, weihnachtlichem Gebäck und vielen kreativen Basteleien konnten über 6000 Euro eingenommen werden, über die sich nun zwei Empfänger sehr freuen dürfen.
In diesem Jahr spendeten wir an das Kinderhospiz Sternenzelt in Bamberg und an das Frauenhaus in Coburg.
Das Sternenzelt in Bamberg ist ein Kinder- und Jugendhospiz, das Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Auszeit ihres Alltags anbietet, indem sie der betroffenen Person einen stationären oder teilstationären Aufenthalt gewähren.
Das Frauenhaus in Coburg wiederum bietet Schutz und Unterkunft für Frauen und Kinder, die von körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt sowie von Stalking betroffen sind.
Letztendlich konnten wir jeweils 2935 Euro an die beiden gemeinnützigen Organisationen übergeben, die diese Unterstützung dankend annahmen.
Nach dem Foto gab es dann noch ein Interview zwischen Josephine Neufeld, einer Reporterin der Schülerzeitung, und den beiden Vertreterinnen des Sternenzeltes und des Frauenhauses. Das Interview wird in der diesjährigen Ausgabe unserer „Meraniversum“ erscheinen.
– Marlene Lachner und Nico Klewno für die SMVZur schönsten Zeit des Jahres lud die Mini-SMV auch dieses Jahr zum jährlichen Faschingsnachmittag ein. Viele der 5. und 6. Klässler ließen sich das nicht zweimal sagen und waren bereit, am 13. Februar in der Aula gemeinsam zu feiern, was zu einer tollen Stimmung bei Musik und vielen Spielen führte.
Nachdem mit „der Reise nach Lichtenfels“ das bunte Treiben eingeleitet wurde, folgten mehrere Runden Stopptanz, bei dem viele begnadete Tänzer für ausgelassene Stimmung sorgten.
Bei „1,2 oder 3“ konnte das Wissen zu Fragen rund um die 5. Jahreszeit geprüft werden, bevor es zum Highlight des Nachmittags kam: Dem Kostümwettbewerb! Hierbei wurden unglaublich kreativen Kostüme zur Schau gestellt und mittels Zuschauer-Voting abgestimmt. Nach einem knappen Finale zwischen vier Kostümen setzte sich ein Gruppenkostüm der Minions durch, die gefeiert vom Publikum, eine kleine Belohnung entgegennehmen durften.
Süß und klebrig wurde es danach beim Schaumkusswettessen, was zu vielen Lachern, aber auch zu mit Schokoküssen überzogenen Gesichtern führte.
Zum Essen gab es nicht nur Schokoküsse, sondern auch Pizza und gekühlte Getränke, mit denen die Mini-SMV alle Feiernden versorgte.
Nach zwei Stunden voller ausgelassener Freude gingen alle glücklich nach Hause. Dank der großartigen Organisation der Mini-SMV war der Faschingsnachmittag auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.
– Joshua Hoyme für die SMV
Vom 26. bis 30. Januar 2026 stand für die 9. Jahrgangsstufe des MGL wieder etwas ganz Besonderes auf dem Programm: die mittlerweile traditionellen Tage der Orientierung. Während die Klassen 9c und 9d vom 26. bis 28. Januar unterwegs waren, durften die 9a und 9b vom 28. bis 30. Januar der Schule den Rücken kehren. Diesmal führte der Weg allerdings nicht auf die Burg Feuerstein, sondern ins Haus am Knock nach Teuschnitz – ein neuer, idyllisch gelegener Ort, der sich als echter Glücksgriff erwies.
Schon die Anfahrt war ein kleines Abenteuer: Durch die ungewöhnlich großen Schneemengen in diesen Tagen stand die Abreise kurzfristig auf der Kippe. Doch am Ende erreichten alle wohlbehalten das tief verschneite Teuschnitz – und konnten sich über eine ganz besondere Winterstimmung freuen.
Das Haus am Knock, das die Gruppen ganz für sich allein hatten, bot ideale Bedingungen: viel Raum für Gespräche, gemeinsames Spielen z.B. in der Kellerkneipe, Nachdenken und natürlich jede Menge Spaß. Neben Billard, Kicker und Tischtennis sorgten auch verschiedene Gruppenaktivitäten für gute Stimmung und stärkten das Gemeinschaftsgefühl. Besonders gut Weg kam in der abschließenden Feedbackrunde die 40-Minuten-Challenge. Aber auch Kooperationsspiele wie der „Whiskeymixer“, das „Zugfahren“ oder das „Rückenstärken“ sorgten für gute Unterhaltung oder tiefgründiges Nachdenken. In diesem Jahr wählten alle Klassen das Thema „Klassengemeinschaft stärken“, was zeigt, worin die wahren Bedürfnisse unserer Jugendlichen liegen.
Auch an den Abenden war für Abwechslung gesorgt: Zweimal begaben sich Gruppen mit Herrn Mischke auf eine stimmungsvolle Nachtwanderung durch den Schnee, während Frau Holhut an einem Abend mit sportlichen Workouts für Bewegung sorgte. Besonders beliebt war wieder das gemeinsame Kneipenquiz, bei dem Schülergruppen und Lehrer gegeneinander antraten.
Unterstützt wurden die Klassen dabei von einem engagierten Team aus Jugendsozialarbeitern sowie den begleitenden Lehrkräften Herr Mischke, Frau Stingl, Herr Üblacker und Frau Holhut.
Zum Schluss waren sich viele einig: Die 2½ Tage waren viel zu kurz! Die Mischung aus Reflexion, Gemeinschaft, Spaß und Winterabenteuer machte die Orientierungstage 2026 zu einem schönen Erlebnis, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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