Wenn sich Schülerinnen und Schüler freiwillig mit kniffligen mathematischen Problemen beschäftigen, konzentriert grübeln und sich am Ende über jede gefundene Lösung freuen, dann ist wieder Pangea-Zeit am Meranier-Gymnasium Lichtenfels. Auch in diesem Schuljahr stellten sich zahlreiche mathematikbegeisterte Jugendliche der Herausforderung des bundesweiten Wettbewerbs.

Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe sowie zwei motivierte Achtklässler des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels, die sich von den abwechslungsreichen Aufgabenformaten des Wettbewerbs nicht abschrecken ließen – im Gegenteil: Gerade die Mischung aus Logik, Kreativität und mathematischem Denken machte für viele den besonderen Reiz aus.

Den Auftakt bildete die Online-Vorrunde, in der die Teilnehmenden ihr Können unter Beweis stellen konnten. Dabei wurde schnell deutlich: Mathematik kann richtig Spaß machen – vor allem dann, wenn es nicht nur ums Rechnen, sondern ums Knobeln und Entdecken geht. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten hier bereits bemerkenswertes Geschick und große Ausdauer. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierten sich für die Zwischenrunde und mit insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern konnte das Meranier-Gymnasium hier ein starkes Ergebnis erzielen. In 60 Minuten wurde konzentriert gerechnet, kombiniert und logisch argumentiert. Die Aufgaben hatten es in sich, doch unsere Schülerinnen und Schüler bewiesen Durchhaltevermögen und Kreativität und wuchsen an den Herausforderungen. Ein besonderer Erfolg gelang auch in diesem Jahr erneut Leonhard Stangl (8b), der sich für das Bundesfinale qualifizieren konnte. Damit knüpft er an seine starken Leistungen der vergangenen Jahre an und bestätigt eindrucksvoll sein außergewöhnliches mathematisches Talent. Das Bundesfinale findet am 13. Juni in München statt, wo sich Leonhard mit den besten Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematikern aus ganz Deutschland messen wird. Wir drücken ihm schon jetzt fest die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg!

Der Pangea-Mathematikwettbewerb ist weit mehr als ein Leistungsvergleich: Er weckt Neugier, stärkt das Selbstvertrauen und zeigt, wie vielseitig und spannend Mathematik sein kann. Für viele ist es ein besonderes Erlebnis, sich Herausforderungen zu stellen, an denen man wachsen kann – und vielleicht entdeckt der eine oder die andere dabei sogar ein ganz neues Interesse. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihrem Engagement und ihren Leistungen und freuen uns schon auf den nächsten Pangea-Mathematikwettbewerb!

Am Mittwoch, den 03. Dezember 2025, waren drei Medienscouts des Meranier-Gymnasiums beim Medientag der Förderschulen in Coburg aktiv. Linus, Matei und Ruben beteiligten sich als Referenten an der Veranstaltung und führten eigene Workshops für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durch.

Unter dem Leitgedanken, Medienkompetenz praxisnah und verständlich zu vermitteln, gestalteten die Medienscouts ein interaktives Angebot, das gezielt auf die Bedürfnisse der Förderschülerinnen und -schüler abgestimmt war. Zentrale Themen waren dabei der sichere Umgang mit digitalen Medien, respektvolles Verhalten im Netz sowie typische Herausforderungen im Alltag mit Smartphone und sozialen Netzwerken.

Besonderer Wert wurde auf aktivierende Methoden gelegt: Durch Spiele, Austauschphasen und anschauliche Beispiele konnten die Teilnehmenden eigene Erfahrungen einbringen und gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln. So gelang es, wichtige Inhalte wie Datenschutz, Kommunikation im Netz oder den Umgang mit problematischen Situationen niedrigschwellig und nachhaltig zu vermitteln.

Der Medientag bot insgesamt ein vielfältiges Programm, das von verschiedenen medienpädagogischen Akteuren der Region gestaltet wurde. Für unsere Medienscouts war der Einsatz eine wertvolle Gelegenheit, ihre Kenntnisse weiterzugeben und gleichzeitig ihre eigenen Präsentations- und Moderationsfähigkeiten in einem neuen schulischen Kontext zu stärken.

Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie gewinnbringend der Peer-to-Peer-Ansatz ist: Schülerinnen und Schüler lernen besonders nachhaltig voneinander – auf Augenhöhe und mit großer Praxisnähe.

Auch im Schuljahr 2025/26 spielte die Medienerziehung in der 5. Jahrgangsstufe am Meranier-Gymnasium Lichtenfels eine zentrale Rolle. Unsere engagierten Medienscouts begleiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Medienpädagogin Mirjam Eichenberg durch verschiedene praxisnahe Projekte, die einen sicheren und kompetenten Umgang mit digitalen Medien fördern.

WhatsApp-Projekt: Kompetent und stressfrei kommunizieren

Am 04. Februar 2026 fand das bewährte Medienpräventionsprojekt rund um den Messenger-Dienst WhatsApp statt. In interaktiven Einheiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Chancen und Herausforderungen digitaler Kommunikation auseinander.

Dabei wurde deutlich: WhatsApp ist für viele Kinder ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags – birgt aber auch Konfliktpotenzial. Themen wie Gruppendynamik, der Umgang mit Kettenbriefen oder der Druck, ständig erreichbar sein zu müssen, wurden gemeinsam reflektiert. Die Medienscouts vermittelten hilfreiche Strategien für einen respektvollen Umgang im Klassenchat sowie wichtige Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre.

Besonders gewinnbringend waren praxisnahe Übungen und Rollenspiele, in denen die Fünftklässler eigene Erfahrungen einbringen konnten. So wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die soziale Medienkompetenz nachhaltig gestärkt.

Computerführerschein: Sicher fit für den digitalen Schulalltag

Der Computerführerschein erstreckte sich in diesem Schuljahr über vier Termine und führte die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt in die digitale Arbeitswelt am Gymnasium ein.

Zu Beginn lernten die Fünftklässler, sich sicher an den Schulrechnern sowie auf den schuleigenen Surface-Geräten anzumelden. Anschließend machten sie sich mit Microsoft Teams vertraut: Sie nutzten das Klassennotizbuch, luden Materialien hoch und erprobten die Teilnahme an Videokonferenzen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem produktiven Arbeiten mit Office-Anwendungen:

Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei großes Interesse und entwickelten schnell Sicherheit im Umgang mit den verschiedenen Programmen. Der Computerführerschein bildet somit eine wichtige Grundlage für das digitale Lernen in den kommenden Schuljahren.

Fazit

Die medienpädagogischen Projekte in der 5. Jahrgangsstufe leisten einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung am Meranier-Gymnasium. Durch die enge Zusammenarbeit von Medienscouts und Lehrkräften werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig befähigt, digitale Medien verantwortungsvoll, reflektiert und kreativ zu nutzen.

Vom 13. bis 16. November 2025 nahmen zwölf Medienscouts des Meranier‑Gymnasiums Lichtenfels gemeinsam mit ihrer betreuenden Lehrkraft Mirjam Eichenberg an der Bundesjugendkonferenz Medien (BJKM) in Rostock teil. Die bundesweite Konferenz bringt jedes Jahr engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, die sich aktiv mit Medienkompetenz, digitaler Verantwortung und Prävention auseinandersetzen.

Rostock zeigte sich im herbstlichen Licht von seiner schönsten Seite und bot den perfekten Rahmen für das vielfältige Programm der BJKM. Untergebracht waren wir im Scan Hotel, das mit seiner freundlichen Atmosphäre, gutem Essen und gemütlichen Zimmern direkt für Wohlfühlstimmung sorgte.

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen BJKM war ein eigener Workshop, den die Medienscouts Dominik, Helen, Lara und Simon vorbereitet und durchgeführt hatten. In ihrem Workshop „Impulse aus dem Netzgänger‑Projekt – Spielend digitale Kompetenzen vermitteln“ zeigten anschaulich, wie Medienerziehung praxisnah, interaktiv und mit Freude gestaltet werden kann. Mit viel Engagement führten sie die Teilnehmenden durch verschiedene Spiele und Methoden, in denen Themen wie Cybermobbing, Datenschutz oder der bewusste Umgang mit sozialen Netzwerken gemeinsam erarbeitet wurden. Besonders beeindruckend war dabei, wie souverän und reflektiert die vier ihre Rolle als Referierende übernahmen und zahlreiche konkrete Ideen vermittelten, die direkt im schulischen Alltag eingesetzt werden können. Der Workshop stieß auf großes Interesse und wurde von den Teilnehmenden durchweg positiv aufgenommen.

Neben dem eigenen Workshop bot die BJKM zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit Medienscouts aus elf Bundesländern. In Gesprächen und gemeinsamen Arbeitsphasen entstanden neue Kontakte, Perspektiven und Impulse für die eigene Arbeit an der Schule. Besonders eindrucksvoll waren auch die Beiträge der eingeladenen Gäste. Die Autorin und Aktivistin Lijana Kaggwa, die nach ihrer Teilnahme an Germany’s Next Topmodel selbst massive Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht hat, berichtete offen von digitalem Hass, seinen Folgen und ihrem heutigen Engagement für Aufklärung und Prävention. Mit ihrem Verein Love Always Wins setzt sie sich bundesweit für Medienkompetenz, Selbstwertstärkung und einen respektvollen Umgang im Netz ein. Ergänzt wurde diese persönliche Perspektive durch Dr. Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg‑Vorpommern, die die Bedeutung politischer Verantwortung, struktureller Präventionsarbeit und nachhaltiger Medienbildung hervorhob und einen Einblick in die gesellschaftliche Dimension dieser Themen gab. Ergänzt wurde das Konferenzprogramm durch vielfältige Workshops zu aktuellen Themen wie Mental Health, Hass im Netz oder der ständigen Reizüberflutung durch soziale Medien.

Auch ein gemeinsamer Ausflug nach Warnemünde durfte nicht fehlen. Der Strand, die frische Ostseeluft und die entspannte Atmosphäre boten eine willkommene Abwechslung und stärkten den Zusammenhalt unserer Gruppe.

Die Teilnahme an der Bundesjugendkonferenz Medien 2025 war für unsere Medienscouts eine intensive und bereichernde Erfahrung. Unsere Scouts haben das Meranier‑Gymnasium mit großer Motivation, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist vertreten – darauf können wir wirklich stolz sein. Mit neuen Ideen, erweitertem Wissen und viel Motivation kehrten sie nach Lichtenfels zurück. Die Eindrücke aus Rostock werden nun in die weitere Medienscout‑Arbeit am Meranier‑Gymnasium einfließen und dazu beitragen, Medienkompetenz an unserer Schule weiterhin aktiv und zeitgemäß zu fördern.

Unter dem Motto „Informatik für alle“ fand auch dieses Schuljahr im November der bundesweite Informatik-Biber-Wettbewerb statt. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, das digitale und algorithmische Denken junger Menschen spielerisch zu fördern – ganz ohne notwendige Vorkenntnisse im Bereich Informatik. Bundesweit nahmen wieder Hunderttausende Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland teil.

Auch am Meranier-Gymnasium Lichtenfels stellten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Jahrgangsstufe den abwechslungsreichen, kreativen und herausfordernden Aufgaben. Besonders freuen wir uns über die großartigen Erfolge, die sie dabei erzielt haben:

Über einen ersten Preis durften sich in diesem Jahr Rufus Bantzhaff (7a) und Laura Körner (7e) freuen. Ein zweiter Preis ging an Milena Kaesling (6b), Leo Landvogt (6d) und Tom Lunkenbein (6d), die mit viel Engagement und Ausdauer beeindruckten.

Wie jedes Jahr waren die Aufgaben spannend und altersgerecht gestaltet. So mussten die Schülerinnen und Schüler etwa herausfinden, mit welchen drei Pizzabelägen John die meisten Wünsche erfüllt, in welcher Reihenfolge die Biber ihre Bücher zurückgeben, oder welchen Weg Alia zur Biberstatue nehmen muss.

Solche Fragestellungen fördern logisches Denken, das Erkennen von Mustern, strategisches Vorgehen und das Entwickeln einfacher Algorithmen – und zeigen eindrucksvoll, wie zugänglich und kreativ Informatik sein kann.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren Leistungen! Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine Urkunde, die Erst- und Zweitplatzierten zusätzlich einen kleinen Sachpreis.

Unabhängig vom Platz gilt jedoch: Jede Teilnahme ist ein Schritt Richtung Zukunft. Wer sich auf Denk- und Knobelaufgaben einlässt, stärkt Kompetenzen, die in unserer digitalen Welt immer wichtiger werden.

Wir freuen uns bereits auf den nächsten Informatik-Biber-Wettbewerb und die spannenden Herausforderungen, die auf uns warten!

Am Donnerstag, den 09. Oktober 2025, besuchten die Medienscouts des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels erneut die St. Katharina-Schule, um mit Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen über den sicheren und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu sprechen. Nach dem erfolgreichen Projekt im Juli setzten die Scouts diesmal auf eine altersgerechte Kombination aus bewährten Inhalten und neuen Impulsen.

Mit den Fünftklässlern führten die Scouts das bewährte WhatsApp-Projekt durch. In interaktiven Einheiten lernten die Kinder, wie sie den beliebten Messenger-Dienst stressfrei und sicher nutzen können. Themen wie Gruppenchat-Regeln, der Umgang mit Kettenbriefen und die Rolle des Admins wurden praxisnah und spielerisch vermittelt. Besonders wichtig war den Scouts, den Kindern zu zeigen, wie sie sich selbstbewusst und respektvoll in digitalen Räumen bewegen können.

Die Sechstklässler beschäftigten sich mit weiterführenden Themen rund um digitale Medien. Die Scouts erklärten, wie man Phishing-Nachrichten erkennt, warum Datenschutz wichtig ist und was hinter den AGB von Apps wie WhatsApp steckt. In Übungen zur Selbstdarstellung auf Social Media reflektierten die Schülerinnen und Schüler, welche Bilder sie posten würden und was diese über sie aussagen. Auch sensible Themen wie Cybermobbing und Sexting wurden altersgerecht und empathisch angesprochen.

Wie schon beim letzten Besuch überzeugten die Medienscouts durch ihre authentische und wertschätzende Art. Sie begegneten den Förderschülerinnen und -schülern auf Augenhöhe und schufen einen sicheren Raum für Fragen, Austausch und Diskussion. Die Rückmeldungen der Lehrkräfte und Teilnehmenden waren erneut durchweg positiv – ein Zeichen dafür, wie wirkungsvoll der Peer-to-Peer-Ansatz ist.

Der Besuch an der St. Katharina-Schule war ein voller Erfolg. Die Medienscouts konnten nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch das Selbstbewusstsein der Kinder im Umgang mit digitalen Medien stärken.

Am Donnerstag, den 18. September 2025, nahmen unsere Medienscouts am Ausbildungstag für Medienscouts in Bayreuth teil. Die Veranstaltung wurde von der Opferhilfe Oberfranken organisiert und fand auf dem Gelände der Universität Bayreuth statt. Über 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberfranken kamen zusammen, um sich weiterzubilden und fit für die Herausforderungen der digitalen Welt zu bleiben.

Den Auftakt gestaltete die ehemalige Kandidatin von „Germany’s Next Topmodel“ und Influencerin Lijana Kaggwa, die eindrucksvoll über ihre Erfahrungen mit Hasskommentaren und Cybermobbing berichtete. Sie erzählte, wie sie nach massiven Angriffen im Netz den Wettbewerb verließ und sich seitdem mit ihrem Verein „Love always wins – that’s law e. V.“ für einen respektvollen Umgang im Internet einsetzt. Ihr Vortrag machte deutlich, wie wichtig Zivilcourage und digitale Kompetenz sind.

Unsere Medienscouts gemeinsam mit Lijana Kaggwa beim Ausbildungstag in Bayreuth – ein starkes Zeichen gegen Hass im Netz und für digitale Zivilcourage.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops zu aktuellen Themen wie Hatespeech, Fake News, KI und Cybergrooming. Dabei wurde klar, wie komplex die digitale Welt ist und wie entscheidend es ist, Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um sich sicher und selbstbewusst darin zu bewegen. Unsere Medienscouts nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Sie betonten, wie wichtig es ist, Tipps und Hilfestellungen an Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben, um sie vor Gefahren im Netz zu schützen.

Unsere Medienscouts erarbeiten gemeinsam mit Lijana Kaggwa kreative Strategien für mehr Zivilcourage im Netz.

Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie unverzichtbar die Arbeit der Medienscouts für Medienkompetenz und Prävention ist. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Polizei unterstrichen die Bedeutung der Medienscouts an den Schulen.

Wir danken allen Beteiligten für diesen informativen und motivierenden Tag – unsere Medienscouts sind bestens gerüstet, um ihre wichtige Arbeit an unserer Schule fortzuführen!

Am Montag, den 07. Juli 2025, führten die Medienscouts des Meranier-Gymnasiums ein selbst entwickeltes Projekt an der St. Katharina-Schule in Lichtenfels durch. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen einer Förderschule für den reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren – altersgerecht, praxisnah und interaktiv.

Ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche

Die Medienscouts konzipierten das Projekt eigenständig und passten Inhalte sowie Methoden gezielt an die Bedürfnisse der Förderschülerinnen und -schüler an. Grundlage bildete eine anschauliche Präsentation, die durch viele visuelle Elemente, klare Sprache und interaktive Elemente ergänzt wurde.

Inhalte des Projekts

Die behandelten Themen waren vielfältig und hochaktuell:

Starke Wirkung durch Peer-to-Peer-Ansatz

Die Medienscouts begegneten den Förderschülerinnen und -schülern auf Augenhöhe. Durch ihre authentische und empathische Art gelang es ihnen, auch sensible Themen wie Sexting oder Grooming offen und verständlich anzusprechen. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden und der begleitenden Lehrkräfte waren durchweg positiv.

In der Woche vom 14. bis 18. Juli 2025 haben die Medienscouts des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig und wirkungsvoll Peer-to-Peer-Medienbildung sein kann. Mit großem Engagement führten sie gleich mehrere Projekte durch – sowohl an der eigenen Schule als auch in Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen der Region.

Montag: „Augen auf!“ – Game zur Extremismusprävention & Medienkompetenz an der Förderschule

Den Auftakt bildete das Projekt „Augen auf!“, ein interaktives Game zur Extremismusprävention, das an diesem Tag in drei siebten Klassen des Meranier-Gymnasiums durchgeführt wurde. Parallel dazu besuchten andere Scouts die St. Katharina-Schule und arbeiteten dort mit einer achten Klasse. Im Fokus stand der reflektierte Umgang mit sozialen Medien wie Instagram und TikTok. Ziel war es, die Jugendlichen für Risiken zu sensibilisieren und sie zu einem bewussteren Medienverhalten zu ermutigen.

Mittwoch: Weitere „Augen auf!“-Einsätze

Am Dienstag setzten die Scouts das Projekt „Augen auf!“ in zwei weiteren siebten Klassen fort. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei spielerisch mit Themen wie Fake News, Extremismusstrategien in sozialen Medien und kritischem Denken auseinander.

Donnerstag: Medienkompetenz stärken mit dem Projekt „Netzgänger“

Am Donnerstag widmeten sich die Medienscouts dem bewährten Medienpräventionsprojekt „Netzgänger“, das sich an die sechsten Klassen richtete. Ziel des Projekts war es, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für die Chancen und Risiken digitaler Medien zu sensibilisieren und ihnen wichtige Kompetenzen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu vermitteln.

Das Projekt gliederte sich in vier thematisch klar strukturierte Module, die jeweils von den Medienscouts eigenständig vorbereitet und durchgeführt wurden:

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich durchweg interessiert und engagiert. Die Peer-to-Peer-Vermittlung durch die Medienscouts erwies sich erneut als besonders wirksam: Die Nähe im Alter und die authentische Ansprache sorgten für eine offene Atmosphäre, in der Fragen gestellt und Unsicherheiten thematisiert werden konnten.

Freitag: Medienscout-Tag in Neudrossenfeld

Den krönenden Abschluss der Woche bildete die Teilnahme von drei Medienscouts am Medienscout-Tag der Mittel- und Förderschulen Bayreuth/Kulmbach in Neudrossenfeld. Dort traten sie als Referenten auf und gestalteten Workshops zum Thema „Medienkompetenz spielerisch vermitteln“. Im Zentrum standen Methoden, die auf Bewegung, Beteiligung und aktives Zuhören setzen – ganz im Sinne des Peer-to-Peer-Ansatzes.

Fazit: Medienbildung mit Vorbildcharakter

Die Projektwoche hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert, verantwortungsbewusst und professionell die Medienscouts des Meranier-Gymnasiums arbeiten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Medienerziehung an der Schule und darüber hinaus – und wachsen dabei selbst in ihrer Rolle als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Auch in diesem Schuljahr hat der Pangea-Mathematikwettbewerb wieder zahlreiche mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland zusammengebracht – und das Meranier-Gymnasium war erneut mit großem Engagement vertreten.

Vorrunde: Der erste Schritt zum Erfolg

Wie jedes Jahr begann der Wettbewerb mit der Vorrunde, die online durchgeführt wurde.

18 Schülerinnen und Schüler unserer Schule konnten sich durch ihre starken Leistungen für die Zwischenrunde qualifizieren – ein Beweis für das hohe mathematische Niveau und die Begeisterung für das Fach an unserer Schule.

Zwischenrunde: Anspruchsvolle Aufgaben, starke Leistungen

In der Zwischenrunde stellten sich die Teilnehmenden noch kniffligeren Aufgaben. Mit viel Konzentration und Ausdauer meisterten sie diese Herausforderung und zeigten, dass sie auch unter Zeitdruck kreative Lösungswege finden können.

Finale: Leonhard gehört zu den besten Acht in Deutschland!

Ein ganz besonderer Erfolg gelang erneut Leonhard Stangl aus der Klasse 7e: Wie schon im Vorjahr qualifizierte er sich mit voller Punktzahl in der Zwischenrunde für das Bundesfinale – eine herausragende Leistung! Am 17. Mai 2025 trat er gegen die besten Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker Deutschlands an und erreichte einen sensationellen 8. Platz deutschlandweit sowie den 3. Platz in Bayern.

Diese Platzierung ist ein beeindruckender Beweis für Leonhards mathematisches Talent, seine Ausdauer und seine Leidenschaft für das Fach. Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

Ein Vorbild für die Schulgemeinschaft

Leonhards wiederholter Erfolg zeigt, dass sich kontinuierliches Engagement und Freude an der Mathematik auszahlen. Er ist ein Vorbild für alle Schülerinnen und Schüler des Meranier-Gymnasiums und motiviert dazu, sich auch im kommenden Schuljahr den Herausforderungen des Pangea-Mathematikwettbewerbs zu stellen.

Am Mittwoch, den 15. Mai 2025, waren drei Medienscouts des Meranier-Gymnasiums als Referenten an der Schule am Hofgarten in Coburg im Einsatz. Im Rahmen des Medienscout-Tags der Mittel- und Förderschulen der Landkreise Lichtenfels, Coburg und Kronach führten sie dort insgesamt drei Workshops durch.

Digitale Selbstbestimmung beginnt mit Fragen wie dieser: Darf ich dieses Bild weitergeben?

Unter dem Titel „Medienkompetenz spielerisch vermitteln“ gestalteten unsere Medienscouts ein interaktives Workshop-Angebot, das sich gezielt an Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Förderschulen richtete. Ziel war es, zentrale Themen wie Datenschutz, Cybermobbing, Social Media oder den Umgang mit Fake News auf kreative und niedrigschwellige Weise zu vermitteln. Dabei kamen Methoden zum Einsatz, die auf Beteiligung, Austausch und Reflexion setzten – ganz im Sinne des Peer-to-Peer-Ansatzes.

Der Medienscout-Tag bot insgesamt ein vielfältiges Programm, das von Fachkräften des Bezirksjugendrings, Beratern für digitale Bildung sowie unseren Medienscouts getragen wurde. Die Workshops richteten sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an Lehrkräfte und behandelten aktuelle medienpädagogische Fragestellungen wie Cybergrooming, Sexting, Recht am eigenen Bild oder WhatsApp-Nutzung.

Der Tag war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung – sowohl für die Teilnehmenden, die praxisnahe Impulse mitnehmen konnten, als auch für unsere Scouts, die ihre Kompetenzen in einem neuen schulischen Umfeld unter Beweis stellten.