Wie funktioniert eigentlich eine Rakete? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Physikprojekts der 10. Klasse zum Thema „Physik des Fliegens“. Statt nur darüber zu sprechen oder Formeln zu betrachten, durften die Schülerinnen und Schüler selbst zu Konstrukteuren werden: Nach einer Anleitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bauten sie eigene Wasserflaschenraketen und testeten diese anschließend auf dem Hartplatz der Schule.
Die Grundidee einer Wasserflaschenrakete ist überraschend einfach und wurde im Unterricht thematisiert. Eine stabile PET-Flasche wird teilweise mit Wasser gefüllt und anschließend mit einer Luftpumpe unter Druck gesetzt. Sobald der Druck groß genug ist, wird der Korken herausgeschleudert und das Wasser strömt mit hoher Geschwindigkeit aus der Flasche nach unten aus. Dadurch bewegt sich die Flasche selbst nach oben.
Wie auch bei den großen Vorbildern wird bei den Wasserflaschenraketen der Impulserhaltungssatz verwendet. Er besagt vereinfacht, dass sich der Gesamtimpuls eines Systems nicht verändert, solange keine äußeren Kräfte wirken. Wenn das Wasser aus der Flasche nach unten ausgestoßen wird, erhält es einen Impuls in diese Richtung. Damit der Gesamtimpuls erhalten bleibt, muss die Flasche einen gleich großen Impuls in die entgegengesetzte Richtung bekommen. Das führt dazu, dass sie nach oben beschleunigt wird.
Auch wenn die Wetterbedingungen nicht ideal waren, wählte man den letzten Schultag vor den Osterferien als perfekten Startzeitpunkt. Auf dem Hartplatz – weit entfernt von Autos, Fenstern und anderen empfindlichen Objekten – wurde kurzerhand die Startrampe des Meranier-Gymnasiums eingerichtet.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie anschaulich Physik sein kann, wenn Theorie und Praxis zusammenkommen. Begriffe wie Impuls, Druck oder Rückstoßprinzip wurden nicht nur im Unterricht besprochen, sondern direkt erlebt.
Und vielleicht hat der eine oder die andere dabei sogar ein wenig Raumfahrtluft geschnuppert. 🚀
Leider wird der diesjährige Second-Hand-Basar aufgrund einer unterschrittenen Mindest-Tischzahl abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis! Haben Sie einen Tischplatz erworben und noch nicht zurückerstattet bekommen, können Sie sich mit einer persönlichen Nachricht per Schulmanager oder Teams an Amy Schwarz wenden um einen individuellen Übergabe-Termin auszumachen. Direktorat und Sekretariat sind Donnerstag, 19.02.2026, und Freitag, 20.02.2026, jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr geöffnet. Rosenmontag bis Aschermittwoch bleiben Direktorat und Sekretariat geschlossen. Der Eingang befindet sich am Rennleinsweg. Bitte läuten. Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,Am Montag, den 21. Juni, starteten wir früh morgens unsere Klassenfahrt nach Wien. Nach einer langen, aber reibungslosen Zugfahrt kamen wir am Nachmittag in der österreichischen Hauptstadt an. Die Stimmung war von Anfang an sehr gut – alle freuten sich auf eine erlebnisreiche gemeinsame Woche.
Unsere Unterkunft war zwar einfach, aber sauber, ordentlich und sehr zentral gelegen – ein idealer Ausgangspunkt, um Wien zu erkunden. Besonders das Frühstück sorgte jeden Morgen für einen guten Start in den Tag, was auch nötig war, da wir sehr viel unterwegs waren.
In den folgenden Tagen entdeckten wir Wien von seinen schönsten Seiten. Wir besichtigten zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom, das Schloss Schönbrunn, das Hundertwasserhaus, die Donauinsel und die historische Altstadt. Dabei erfuhren wir viel über Geschichte, Architektur und das Leben in der österreichischen Hauptstadt.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der UNO-City. Während einer spannenden Führung erhielten wir einen Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen, erfuhren, wie internationale Zusammenarbeit funktioniert, und durften sogar in einen echten Sitzungssaal hineinschauen – für viele von uns der eindrucksvollste Moment der gesamten Woche.
Am Samstag, den 25. Juni, traten wir schließlich die Heimreise an – die sich als echtes Abenteuer herausstellte. Kurz nach der Abfahrt blieb unser Zug in einem Tunnel stehen. Was zunächst nach einer kleinen Verzögerung aussah, entwickelte sich zu einer längeren Unterbrechung. Trotz der ungewohnten Situation blieb die Gruppe ruhig und gefasst. Dank der guten Organisation und der besonnenen Begleitung durch Herrn Mann und Frau Stingl verlief alles geordnet und sicher.
Nach mehreren Stunden wurde die Evakuierung durch die Feuerwehr professionell durchgeführt, und bald konnten wir wieder frische Luft schnappen. Besonders beeindruckend war, wie ruhig und hilfsbereit alle blieben. Herr Mann und Frau Stingl übernahmen anschließend souverän die Organisation der weiteren Rückfahrt und stellten innerhalb kürzester Zeit eine neue Verbindung nach Hause zusammen. Dabei sorgte Herr Mann auch für eine spontane Mahlzeit bei McDonald’s, die für gute Stimmung und neue Energie sorgte.
Trotz einiger weiterer Verzögerungen – darunter eine längere Grenzkontrolle – kamen wir schließlich am frühen Sonntagmorgen gegen 4 Uhr wieder in Lichtenfels an: müde, aber zufrieden und um viele Erfahrungen reicher.
Fazit:
Die Wienfahrt war ein großartiges Erlebnis voller spannender Eindrücke, gemeinsamer Erlebnisse und neuer Erkenntnisse. Besonders der Besuch des UN-Gebäudes und die vielen gemeinsamen Unternehmungen werden uns in guter Erinnerung bleiben. Auch die unerwarteten Ereignisse auf der Rückfahrt zeigten, wie gut wir als Klasse zusammenhalten und dass man mit Ruhe, Teamgeist und guter Organisation jede Herausforderung meistern kann.
Am Dienstag, den 15.07.2025, machten sich die Klassen 11c, der Physikkurs 2Ph1 sowie der Biologiekurs 2Bio1 des Meranier-Gymnasiums auf den Weg nach München, um das Deutsche Museum zu besuchen.
Bereits um 7:00 Uhr startete die Gruppe mit dem Bus am Meranier-Gymnasium. Nach der Ankunft im Museum wartete als erstes Highlight eine spannende Chemie-Show auf die Schüler. Besonders beeindruckend war dabei der Einsatz von flüssigem Stickstoff, der für spektakuläre Experimente sorgte.
Im Anschluss hatten die Teilnehmer Zeit, die vielseitigen Ausstellungen des Deutschen Museums in Kleingruppen zu erkunden. Von historischen Maschinen über moderne Technik bis hin zu naturwissenschaftlichen Phänomenen gab es viel zu entdecken.
Bei der Führung durch die Atomphysik konnten bereits im Unterricht durchgenommene Inhalte an Exponaten oder Experimenten im Museum angewandt werden. Zudem erhielten die Schüler eine spannende Führung durch die Chemie-Abteilung, die weitere Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften bot.
Begleitet wurde die Exkursion von den Lehrkräften StR Johannes Mann und OStRin Nadja Nikol.
Gegen 19:00 Uhr kehrten alle Teilnehmenden wohlbehalten und um viele Eindrücke reicher zum Meranier-Gymnasium zurück.
Die begleitenden Lehrkräfte OStRin Nadja Nikol (ganz links) und StR Johannes Mann (ganz rechts) zusammen mit den Schülern des Meranier-Gymnasiums.
Insgesamt war es ein gelungener Ausflug, der Theorie und Praxis der Naturwissenschaften auf spannende Weise miteinander verbunden hat.