Für den Tag der Städtebauförderung am 09. Mai 2026 hat das P-Seminar „Von der Idee zum Event“ in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Lichtenfels ein spannendes Escape Game entwickelt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 12 Jahren hatten die Aufgabe, sich vom bösen Bücherei-Geist Booky zu befreien, dem es gar nicht gefällt, dass die Stadtbücherei Lichtenfels bald in die neuen Räumlichkeiten umziehen wird. Dabei mussten sie spannende Rätsel lösen, unter anderem ein Sudoku, ein Labyrinth oder ein Kreuzworträtsel. Die richtige Lösung ergab Zahlencodes, die mithilfe einer App kontrolliert wurden und schließlich zum Überraschungsgewinn führten. Zudem hatten Besucher die Möglichkeit, exklusive Einblicke in den Bau der neuen Stadtbücherei zu gewinnen.

Am 08.07. wird es noch ein weiteres Event für Jugendliche geben: Beim „Color Splash: Die Farbexplosion auf deinem T-Shirt“ können selbst mitgebrachte Textilien gebatikt oder bemalt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, im Vorfeld T-Shirts zu bestellen, die dann gestaltet werden. Eine Anmeldung ist bis 24.06. unter stadtbuecherei@lichtenfels.de möglich.

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen und ein cooles Event!

– Das P-Seminar „Von der Idee zum Event“

Wir, das P-Seminar „Von der Idee zum Event“, veranstalteten am Samstag, den 11.04.2026, am Frühlingsmarkt in Lichtenfels unser erstes Event.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und aufgrund baldiger Eröffnung der neuen Stadtbücherei beschäftigen wir uns mit deren Jugendprogramm. Dafür planten wir unser erstes, erfolgreiches Event, bei dem die Kinder und Jugendlichen Badebomben selbst herstellen und gestalten durften. Dabei erwarben wir nicht nur organisatorische Fähigkeiten, sondern arbeiteten zielorientiert als Team zusammen. Ausschlaggebend war hierbei die klare Aufgabenverteilung innerhalb unserer Gruppe.

Während unseres Aufbaus warteten schon einige neugierige Besucher auf den Beginn unseres Projekts. Dabei gab es mehrere Stationen, beginnend mit der Auswahl zahlreicher Düfte und Farben, passend zum Leitthema der Stadtbücherei für den Frühlingsmarkt – Wald und Natur. Im weiteren Verlauf konnten die Jugendlichen ihre Badebomben formen und anschließend mit Trockenblumen verzieren. Nicht nur wir, sondern auch die gesamten Teilnehmer waren begeistert und hatten eine Menge Spaß.

– Von Hannah Landvogt (11c), Leni Deininger (11a) und Lilia Fuchs (11a)

Am 28.11.2025 brachen wir, das P-Seminar „Von der Idee zum Event“, zur Stadtbibliothek Nürnberg auf. Um 12:00 Uhr startete dort unsere Informationsstunde mit der Lesebeauftragten Theresa Krien. Zu Beginn erzählte sie uns von ihrem Werdegang und betonte mehrfach, dass ihr aktueller Job ihr Traumberuf ist. Sie arbeitet als Teilzeitkraft und ihre Hauptaufgabe ist es, in Schulklassen vorzulesen. Zudem gibt sie Fortbildungen, zum Beispiel für Lehrkräfte, und ist die Hauptorganisatorin des Lesefestivals, was ein sehr gut besuchtes einwöchiges Programm mit verschiedenen Autorenlesungen ist, welches einmal pro Jahr stattfindet. Danach erläuterte sie uns, wie sie dies plant und gab uns hilfreiche Tipps zur Eventplanung mit auf den Weg. Bevor sie zuletzt unsere Fragen beantwortete, erzählte sie uns von ihrem zweiwöchigen Praktikum an einer Bibliothek am Nordpol, welches ihr sehr viel Spaß bereitete.

Nach einer kurzen Pause startete die Führung durch das gesamte Gebäude, wobei uns auch die Struktur erklärt wurde. Besonders hat uns dabei die Musikbibliothek gefallen, da diese durch viele verschiedene Instrumente zum Ausprobieren für jedes Alter geeignet ist. Auch sehr interessant war der Ausstellungsraum mit wechselnden Themenbereichen, sowie die Dachterrasse. Als besonders gelungen empfanden wir den abtrennbaren Bereich für Veranstaltungen und die vielen Arbeitsplätze, welche dort immer gut genutzt sind. Dies wäre auch eine gute Komponente für die Stadtbücherei Lichtenfels.

Um 16 Uhr begann das Exit-Game, bei dem wir selbst mit unseren eigenen Rätseln mitwirken durften. Es war zwar nicht so gut besucht wie erhofft, doch die ca.10 Jugendlichen im Alter von ungefähr 11 bis 14 Jahren, die teilnahmen, hatten großen Spaß und arbeiteten prima im Team zusammen. Zuletzt ließen wir den Abend auf dem Weihnachtsmarkt ausklingen und traten schließlich die Heimreise an.

– Anna Dümlein, 11c und Natalija Vidojevic, 11b

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres, vom 22.09. bis 26.09.2025, konnte das Meranier-Gymnasium seit langer Zeit mal wieder eine Schülergruppe aus Ariccia begrüßen. Initiiert und organisiert durch das Städtepartnerschaftskomitee Lichtenfels, allen voran von dessen Vorsitzenden Dr. Arnt-Uwe Schille, sollte nach einer längeren Zeit des Stillstands wieder eine Brücke zur Lichtenfelser Partnerstadt in der Nähe von Rom gebaut werden. Die 7 Schülerinnen und 2 Schüler vom Liceo Statale James Joyce wurden begleitet von der Englischlehrerin Catia Paradisi und waren sehr neugierig auf den Alltag an einem bayerischen Gymnasium.

So nahmen die Gäste an zwei Tagen am Unterricht der 10. Klassen teil und konnten eine größere Schülergruppe bei einer Wanderung auf den Staffelberg begleiten. Dieser Ausflug war einerseits körperlich herausfordernd, blieb aber vor allem aufgrund der vielen Möglichkeiten zum kommunikativen Austausch und des Kennenlernens unserer Heimat mit dem tollen Ausblick von unserem Hausberg in besonders guter Erinnerung.

An den Nachmittagen konnten die Schülerinnen und Schüler unsere Heimatstadt kennenlernen, trafen zusammen mit der Schülergruppe aus Cesky Brod den Ersten Bürgermeister Andreas Hügerich und erkundeten die Altstadt von Bamberg.

Zwischen den Aktivitäten gab es natürlich auch die ein oder andere Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch mit den Gastfamilien, die zum Teil aus unserer Schulfamilie stammten, zum Großteil jedoch unter den Mitgliedern des Komitees gefunden wurden.

Der Aufenthalt der Schülergruppe aus Ariccia in Lichtenfels war ein erstes Beschnuppern mit Jugendlichen unserer Schule. Die Jugendlichen konnten nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln.

Dieser Besuch hat entscheidend dazu beigetragen, Beziehungen zwischen Ariccia und Lichtenfels auch auf der Ebene der jugendlichen Zielgruppe anzubahnen und das Verständnis für die jeweilige Kultur zu fördern.

Vielleicht ergibt sich dadurch die Möglichkeit, diese Brücke zu nutzen, um einen Gegenbesuch ins Auge zu fassen…

– für das Partnerschaftskomitee Lichtenfels

Sechs Schülerinnen und ein Schüler der letztjährigen 10. und 11. Jahrgangsstufe konnten vor Kurzem ihr DELF-Diplom Niveau B1 in Empfang nehmen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erzielten hervorragende Ergebnisse, nachdem sie sich bis zum Halbjahr im Wahlkurs DELF auf die Prüfungen vorbereitet hatten.

Die Schülerinnen traten zu einer mehrteiligen Prüfung in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und mündlicher Sprachproduktion an.

Das DELF scolaire (Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein offiziell anerkanntes Sprachdiplom, das vom französischen Bildungsministerium vergeben wird und lebenslang gültig ist. Es zertifiziert Französischkenntnisse auf den unterschiedlichen Niveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).

Die Fachschaft Französisch ist stolz auf dieses Engagement, die Motivation und die hervorragenden Leistungen dieser Schülerinnen und Schüler!

Félicitations!

Übrigens: Seit diesem Schuljahr gibt es den Wahlunterricht, der auf das DELF-Diplom vorbereitet, wieder!

Anfang April war es endlich so weit: Die Teilnehmer am Austausch mit dem französischen Collège Albert Camus in Besançon konnten ihre „Corres“ in Lichtenfels begrüßen.

Nach ihrem eigenen Aufenthalt in Besançon Mitte Februar war es nun an ihnen, den Gästen unsere Schule und unsere fränkische Heimat zu zeigen. Mit den beiden begleitenden Lehrkräften, der Deutschlehrerin Ulrike Ferretti und ihrem Kollegen Fabrice Schubhan, bestritten die 4 Franzosen und 7 Französinnen eine abwechslungsreiche Woche. Vieles stand dabei ganz unter dem pädagogischen Leitthema „Wasser“.

So kamen die Gäste zusammen mit ihren Gastgebern in den Genuss einer Stadtführung sowie einer Schifffahrt in Bamberg, untersuchten ganz praktisch mit Keschern und Fernglas das Leben auf und im Wasser am Oberwallenstadter Baggersee und bekamen Erläuterungen zu Entstehung und Funktionsweise des Solewassers im Thermalbad in Bad Staffelstein.

Besondere Highlights der Woche waren für unsere französischen Gäste auch der sehr herzliche Empfang im Rathaus durch den Ersten Bürgermeister und Vertretern des Städtepartnerschaftskomitees Lichtenfels sowie die gemeinsame Wanderung auf den Staffelberg, zu der auch alle Gastfamilien und einige frankophile Klassenkameraden eingeladen waren.

Selbstverständlich wurden dabei die bereits in Besançon geknüpften Freundschaften vertieft. Die französischen Gäste wurden in den Familien- und Schulalltag unserer Austauschschüler integriert, probierten deren Hobbies aus und machten am Wochenende gemeinsame Ausflüge mit den Familien, zum Beispiel nach Nürnberg.

Dabei fiel den Franzosen vor allem viele Freiheiten auf, die unsere Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich genießen: Der Unterricht am MGL endet – im Gegensatz zum Collège in Frankreich – für die Schüler in der Regel am frühen Nachmittag und somit haben diese unter der Woche deutlich mehr Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Während der Besuche im Unterricht konnten unsere Gäste dann auch Unterschiede in der Unterrichtsorganisation sowie im Fächerkanon feststellen.

Im Rahmen eines Abschiedsabends, einem sogenannten „Pot d’adieu“, ließen die 11 deutsch-französischen Tandems dann alle Aspekte der gemeinsam erlebten Zeit Revue passieren, indem sie zu unterschiedlichen Themen kurze Präsentationen auf Deutsch und Französisch hielten und Fotos von ihren Erlebnissen zeigten.

Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Eltern sowie den anwesenden Vertretern des Elternbeirats, die einen Beitrag zum Fingerfood-Buffet leisteten und somit dem Abend auch zu einem kulinarischen Ausklang verhalfen.

Am Ende war allen klar: Der erste Austausch unserer Schule mit dem Collège Albert Camus in Besançon war ein voller Erfolg und sollte unbedingt fester Bestandteil unseres Jahreskalenders werden. Den Teilnehmern wurde ein intensiver Einblick in die Sprache und Kultur unseres Nachbarn ermöglicht, es wurden bereichernde Erfahrungen gemacht, Hemmschwellen ab- und Toleranz aufgebaut und neue Freundschaften geknüpft.

Dies zeigten vor allem die Tränchen beim Abschied am Bahnhof…

A bientôt!

Weitere Bilder in unserer Galerie.

Auf zu neuen Ufern (in diesem Fall zu den Ufern des Doubs) machten sich Mitte Februar 7 Schülerinnen und 4 Schüler zusammen mit den zwei Begleitlehrkräften Anja Zöberlein und Isabell Dorsch. Nach einigen Jahren Pause konnte die Fachschaft Französisch eine neue Partnerschule an Land ziehen, das Collège Albert Camus in Besançon in der Region Franche-Comté.

Reichlich nervös kam die Gruppe mit dem Zug am Montag an und verbrachte den ersten Abend in den Gastfamilien. Während einer Schulhausführung und des Besuchs im Unterricht stellten die Gäste viele Unterschiede fest: Angefangen bei der Einlasskontrolle am immer verschlossenen Schultor über die riesige Schulkantine bis zu den längeren Unterrichtsstunden mit 55 Minuten, die sich bis weit in den Nachmittag (bis 17 Uhr) hinziehen.

Darüber hinaus hatten die Austauschschüler die Gelegenheit, ins Rahmenthema „Wasser“ eingeführt zu werden. Während der Woche hatten die Schüler Zeit, ihre Austauschpartner und die französische Kultur besser kennenzulernen und gemeinsam an diesem Thema zu arbeiten. Hierzu besuchte die Gruppe unter anderem das Musée des Beaux Arts et d’Archéologie, die Saline Royale (ehemaliges Salzwerk) in Arc-et-Senans und die Cascades du Hérisson (Wasserfälle) im Jura, um mehr über das Rahmenthema zu erfahren. In dieser Zeit konnte die Gruppe viel gemeinsam erleben und Freundschaften konnten geschlossen werden. Am Wochenende hatten die Schüler die Möglichkeit, Zeit mit ihren Gastfamilien zu verbringen und gemeinsam Ausflüge zu unternehmen, die unter anderem bei vielen zur Citadelle von Besançon führten.

Voller Vorfreude warten die Schüler nun auf den Gegenbesuch der Franzosen in Lichtenfels, der Anfang April stattfinden wird.

Vive l’amitié franco-allemande!

– Lilia Fuchs, 10a

Weitere Bilder in unserer Galerie.

Drei Schülerinnen der letztjährigen 11. Jahrgangsstufe konnten vor Kurzem ihr DELF-Diplom Niveau B1 in Empfang nehmen. Alle drei erzielten hervorragende Ergebnisse, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie sich quasi nebenbei und ohne Vorbereitung durch einen Wahlkurs auf diese Prüfung eingelassen haben.

Und noch eine weitere Hürde hatten die Teilnehmerinnen im vergangenen Schuljahr zu überwinden: Die Prüfung wurde nicht wie sonst vor Ort an unserer Schule, sondern extern am Deutsch-Französischen Institut Erlangen abgenommen, durch unbekannte, muttersprachliche Prüfer. Chapeau!

Die Schülerinnen traten zu einer mehrteiligen Prüfung in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und mündlicher Sprachproduktion an.

Das DELF scolaire (Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein offiziell anerkanntes Sprachdiplom, das vom französischen Bildungsministerium vergeben wird und lebenslang gültig ist. Es zertifiziert Französischkenntnisse auf den unterschiedlichen Niveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).

Die Fachschaft Französisch ist stolz auf dieses Engagement, die Motivation und die hervorragenden Leistungen der drei Schülerinnen!

Félicitations!

Übrigens: Seit diesem Schuljahr gibt es den Wahlunterricht, der auf das DELF-Diplom vorbereitet, wieder!

Herzlichen Glückwunsch an das Team des letztjährigen P-Seminars „Lernen und Chillen. Gestaltung des Jugendbereichs der neuen Stadtbücherei Lichtenfels“! Unsere Schule wurde in unserer Aula vom Ministerialbeauftragten Martin Rohde mit dem P-Seminar-Preis auf der Ebene des Regierungsbezirkes Oberfranken ausgezeichnet!

Die stolzen Preisträgerinnen während der Übergabe.

Während der feierlichen Veranstaltung, der die gesamte 12. Jahrgangsstufe beiwohnen durfte, wurden aus unterschiedlichen Perspektiven das besondere Engagement und die kreativen Ideen der 13 Seminarteilnehmerinnen gelobt. Das sehr gelungene Miteinander zwischen den Schülerinnen und der Stadt Lichtenfels, insbesondere dem Team der Stadtbücherei, hat zum großen Erfolg sowie zur Überzeugungskraft der Projektergebnisse beigetragen. Die zweite Bürgermeisterin der Stadt Lichtenfels, Sabine Rießner, sowie Stadtarchivarin Christine Wittenbauer, zollten der Zusammenarbeit und der Seminarleitern, Frau StRin Isabell Dorsch, großen Respekt.

Stadtarchivarin Christine Wittenbauer und Schulleiter Tom Carl heben in ihren Reden das Engagement der Schülerinnen hervor.

Während des Projekts im vergangenen Schuljahr hatten die Schülerinnen Konzepte zur Gestaltung der Inneneinrichtung, der medialen, inhaltlichen und technischen Ausstattung angefertigt sowie Vorschläge für Veranstaltungen gemacht. Ebenso wurden Pläne ausgearbeitet, wie der Jugendbereich via Social Media dauerhaft bei der Zielgruppe an Attraktivität gewinnen kann.

Die Ergebnisse dieser Projektarbeit konnten alle Anwesenden im Anschluss an die auch musikalisch von Matei-Stefan Tăbus (9c) und David Strauß (Q12) umrahmte Feierstunde anhand eines sogenannten Gallery Walks begutachten. Dabei erläuterten die Seminarteilnehmerinnen ihre Überlegungen dem interessierten Publikum mithilfe von Auszügen aus ihren Präsentationen.

Herr Patrick Püttner von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie der Ministerialbeauftrage Martin Rohde loben die Zusammenarbeit im P-Seminar.

Der P-Seminar Preis wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie den Kooperationspartnern – der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.), der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw e.V.) – ausgeschrieben und von Seiten der vbw, vertreten durch Herrn Patrick Püttner, mit einem Preisgeld in Höhe von 200€ ausgezeichnet.

Im Rahmen des P-Seminars „Lernen und Chillen“ von StRin Isabell Dorsch stellten die 13 Seminarteilnehmerinnen Ende April die Ergebnisse ihrer intensiven Arbeit an Konzepten zur Gestaltung und Belebung des Jugendbuchbereichs der neuen Stadtbücherei Lichtenfels vor. Das Bücherei-Team hatte dazu neben Vertretern des Bau- und des Kulturamts auch Ersten Bürgermeister Andreas Hügerich, OStD Thomas Carl und den Stadtrat eingeladen.

Die Schülerinnen hatten sich seit Beginn des Schuljahres in vier Gruppen mit mehreren Themenbereichen beschäftigt. Ein Team erarbeitete fünf gänzlich unterschiedliche Konzepte zur Einrichtung des neuen Jugendbuchbereichs, die alle darauf abzielen, für die Jugendlichen einen effektiven Lernbereich und Zonen zum „Chillen“ zu entwickeln. So spielten bei den unterschiedlichen Konzepten zum Beispiel Bibliotheken, wie sie aus den „Harry-Potter“-Filmen bekannt sind, eine Reise um die Welt oder Inspirationen aus dem skandinavischen Hygge-Ansatz eine Rolle. Klar wurde bei allen Ideen: Die Jugendlichen sollen optimale Bedingungen zum (gemeinsamen) Lernen haben, aber sich auch richtig wohlfühlen können.

Andere Schülergruppen stellten die Ergebnisse einer Umfrage unter Jugendlichen zu verschiedenen Themenbereichen vor sowie ihre Überlegungen dazu, wie in Zukunft der Kontakt zum jüngeren Publikum aufgebaut und gehalten werden kann. Dabei spielte vor allem Social Media eine große Rolle. Darüber hinaus wurden Konzepte zur inhaltlichen, medialen und technischen Ausstattung vorgelegt sowie mögliche Veranstaltungen und Job-Möglichkeiten für die Zielgruppe vorgestellt.

Das Bücherei-Team sowie die anderen Anwesenden äußerten sehr großes Lob angesichts der vielen kreativen und innovativen Ideen aus den Präsentationen, die erahnen ließen, dass die Schülerinnen sehr viel Zeit und konzentrierte Arbeit investiert hatten. Dabei erweiterten sie unter anderem ihre Kenntnisse in der Anlage und Durchführung von digitalen Umfragen, die Darstellung der Ergebnisse in PowerPoint oder die Anwendung von Einrichtungssoftware. Die optimale Kommunikation untereinander sowie mit externen Partnern war für die Umsetzung dabei unerlässlich.

Alle Beteiligten betonten die konstruktive Zusammenarbeit und die anwesenden Verantwortlichen stellten in Aussicht, dass einige der Ideen aus dem Seminar mit Sicherheit umgesetzt werden.

Bei Blumengeschenken, Gutscheinen, Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag gemütlich aus.

Das P-Seminar „Lernen und Chillen“ unter der Leitung von StRin Isabell Dorsch ist mitten in der Erarbeitung von Konzepten für die neue Stadtbücherei. In Bezug auf die Inneneinrichtung gab es diesmal neuen Input von Seiten der Architektin Nikola van der Werf des Architekturbüros Studio Gründer Kirfel aus Bedheim. Sie ermöglichte dem Seminar einen Einblick in die Arbeit eines Architekten und stellte die bisherigen Entwürfe und Materialkonzepte vor.

Gleichzeitig konnten sich alle Anwesenden, so auch das Bücherei-Team und City-Manager Steffen Hofmann, über ihre Ideen und Vorstellungen rund um die Ausstattung und Einrichtung des Jugendbereichs austauschen. Dabei konnten schon erste Ergebnisse aus der kürzlich erfolgten Umfrage unter Jugendlichen einfließen und viele offene Fragen der Seminarteilnehmerinnen beantwortet werden.

Nun können die Jugendlichen mit neuen Ideen und Überlegungen an ihren Konzepten weiterarbeiten, die sie in nicht allzu ferner Zukunft präsentieren werden…