Vom 13. bis 16. April gestaltete das P-Seminar „Meet and Greet“ kreativ-integrative Nachmittage für Menschen mit Behinderung nach dem Erwerbsleben bei Regens Wagner in Burgkunstadt sowie für Kinder mit geistiger Behinderung in der Tagesstätte St. Anna in Lichtenfels.

Bei Regens Wagner knüpften wir an einen vorherigen Besuch an, wodurch die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten besonders groß war. Nach einem herzlichen Empfang starteten wir mit einer Bastelaktion, bei der frühlingshafte Papierblumen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen entstanden. Parallel bereitete eine Gruppe gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern das Mittagessen zu: Pizza wurde belegt, gebacken und anschließend in geselliger Runde gegessen. Auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst, sorgten am Nachmittag Spiele wie Mikado, Vier gewinnt, Jenga und Dosenwerfen für viel Spaß und Abwechslung.

Auch in der Tagesstätte St. Anna organisierten wir drei abwechslungsreiche Nachmittage mit kreativen und sportlichen Stationen. Unter den Mottos „Regenbogenabenteuer – Farben und Sinne“, „Zirkus“ sowie „Tiger und Schildkröte – Bewegung und Entspannung“ haben wir gemeinsam mit den Kindern Rasseln gebastelt, Masken beklebt und einen Regenbogen ausgemalt. Bewegungsangebote wie Parcours, Fußball, Yoga und Tierbewegungen ergänzten das Programm.

Die gemeinsamen Aktionen bereiteten allen Beteiligten nicht nur viel Spaß und Freude, sondern ermöglichte uns auch wertvolle Einblicke in den Alltag der beiden Einrichtungen.

– Lena Kurpanik und Clara Dinkel, 11c

Am 23. März besuchten wir, die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Meet and Greet“ unter der Leitung von Frau Mack, die Berufsfachschule für Pflege Lichtenfels. Ziel dieses Besuchs war es, einen Einblick in den Umgang mit beeinträchtigten sowie älteren Menschen zu erhalten und wertvolle Impulse für unsere eigenen Projekte zu gewinnen.

Nach einem etwa 20-minütigen Fußweg erreichten wir die Berufsfachschule und wurden dort vom Leiter, Herrn Engel, empfangen. Gemeinsam mit einigen Auszubildenden, die sich kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung befinden, stellte er uns zunächst den geplanten Ablauf des Nachmittags vor.

Im Anschluss wurden wir in kleinere Gruppen eingeteilt. In diesen arbeiteten wir jeweils zu zweit mit ebenfalls zwei Auszubildenden zusammen, die uns verschiedene zentrale Themen aus dem Pflegealltag näherbrachten. Dabei lag der Fokus insbesondere auf dem Umgang mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen.

Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem Schluckstörungen sowie Beeinträchtigungen der Sinneswahrnehmungen wie Einschränkungen beim Sehen und Hören. Auch Probleme im Bereich der Bewegung wurden thematisiert und an mehreren praxisnahen Stationen konnten wir selbst erfahren, wie es sich anfühlt, mit solchen Beeinträchtigungen zu leben. Darüber hinaus erhielten wir Einblicke in Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Und durch eine praktische Übung erlebten wir selbst, wie sich Atemprobleme anfühlen können.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war das Thema Trisomie 21. Dieses erwies sich insbesondere im Hinblick auf unser eigenes Projekt, die Planung und Durchführung eines interaktiven Nachmittags mit Menschen mit Behinderung, als besonders relevant und hilfreich.

Ein wirklich rundum gelungener Nachmittag und ein herzliches Dankeschön an Herrn Engel sowie den Auszubildenden des dritten Lehrjahrs für die engagierte und anschauliche Gestaltung.

– Leopold Beuschel, 11b

Nur noch wenige Tage bis zum Beginn der Abiturprüfungen – eine Zeit, die für viele unserer Abituri-entinnen und Abiturienten mit Anspannung, Erwartungen und intensiver Vorbereitung verbunden ist. Genau hier setzte auch in diesem Jahr – bereits zum zweiten Mal – die Aktion „Segen, Mut und Trau-benzucker“ an, die wieder viel Anklang gefunden hat.

In ruhiger, bewusst gestalteter Atmosphäre entstand ein Raum zum Innehalten: weg vom Lernstress, hin zu Gedanken, die stärken. Impulse wie die Geschichte von den „ungleichen Zwillingen“ luden dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen und den Blick bewusst auf Zuversicht zu richten. Kurze meditative Elemente halfen dabei, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.

Im Mittelpunkt stand eine einfache, aber wichtige Botschaft: Sorgen gehören dazu – sie müssen aber nicht das eigene Denken bestimmen. Jede und jeder bringt bereits viel Stärke mit, auf die man sich gerade in herausfordernden Momenten wie dem anstehenden Abitur verlassen kann.

Segenskarten mit guten Worten oder einem Bibel- bzw. Surenvers sollten als Ermutigung dienen und konnten mit nach Hause genommen werden. Zudem bestand die Möglichkeit, sich von Pfarrer Bautz und Frau Göckel persönlich segnen zu lassen.

Der Traubenzucker am Ende war dabei mehr als nur eine kleine Aufmerksamkeit: ein Symbol für neue Energie und dafür, gut für sich selbst zu sorgen.

So gehen unsere Abiturientinnen und Abiturienten nun gestärkt in die bevorstehende Prüfungszeit – mit Mut, Zuversicht und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Fachschaften Religion und Ethik wünschen allen Prüflingen dafür von Herzen viel Erfolg!

Am Montagnachmittag, den 16.03.26, hatte die Schülerzeitung des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels die Gelegenheit, auf Einladung unserer ehemaligen Schülerin Sophia Panzer, die dort ein Praktikum absolviert, die Redaktion des Obermain-Tagblatts zu besuchen. Dabei konnten wir einmal selbst erleben, wie eine Tageszeitung entsteht und wie Lokaljournalistinnen und -journalisten arbeiten.

Zu Beginn erklärte uns eine Redakteurin, wie aus einer Idee ein fertiger Zeitungsartikel wird. Wir erfuhren, dass dazu viele Schritte gehören, zum Beispiel die Themenfindung, Recherche, Interviews und das Schreiben der Texte. Außerdem wurde uns erklärt, wie wichtig es ist, sorgfältig zu arbeiten und dass man bei einem Artikel neutral bleibt und nicht einfach seine eigene Meinung einbringt. Aber das ist bei uns in der Schülerzeitung auch nicht viel anders.

Danach durften wir selbst aktiv werden. In einer nachgestellten Redaktionskonferenz sammelten wir zunächst eigene Themenvorschläge für einen Lokalzeitungsartikel, bevor wir sie uns gegenseitig vorstellten. Dabei kamen viele verschiedene Ideen zusammen, zum Beispiel über Sport in und um Lichtenfels, Leute aus der Region oder besondere Orte.

Anschließend bekamen wir eine Führung durch die Redaktion. Wir konnten sehen, wie dort gearbeitet wird und wie viele bzw. wenige Menschen daran beteiligt sind, dass jeden Tag eine Zeitung erscheint.

Zum Schluss durften wir den Journalistinnen und Journalisten noch Fragen stellen. So erfuhren wir zum Beispiel, dass ein Großteil der Ausgabe für den nächsten Tag oft schon mittags fertig ist und am Nachmittag bereits an Artikeln für die nächsten Ausgaben gearbeitet wird.

Außerdem wurde uns erklärt, wie die Zusammenarbeit mit dem Layout funktioniert und haben an einigen Stellen immer wieder Parallelen zwischen unserer Arbeit und der des OT festgestellt – mit dem Unterschied, dass wir für eine Ausgabe ein ganzes Jahr brauchen und nicht nur einen Tag.

Insgesamt haben wir einen guten Einblick in den Beruf erhalten. Der Besuch war sehr spannend und informativ. Vielleicht gibt es ja bald wieder eine Zusammenarbeit zwischen unserer Schülerzeitung und dem Obermain-Tagblatt.

Wie jedes Jahr machte sich die Redaktion unserer Schülerzeitung auf den Weg nach Kloster Banz, um dort weiter an der diesjährigen Ausgabe unserer “Meraniversum” zu arbeiten. Auf unserem Seminar haben uns die Profis Clemens Strimmer, der den Layoutern behilflich war, und Miriam Zöllich begleitet, die uns vor allem die Feinheiten der redaktionellen Arbeit näherbrachte und auf alle unsere Fragen eine kompetente Antwort hatte. Sie ist heuer für Monika Meyer, die uns sonst immer betreut, eingesprungen.

Da der Weg nach Banz für uns ein Katzensprung ist, nutzten wir die Gelegenheit und begannen schon vor dem Eintreffen der Referenten mit der Arbeit. Pünktlich – wenn auch als Vorletzte – traf übrigens Frau Mack ein. Zunächst arbeiteten wir selbstständig an unseren aktuellen Artikeln, bevor uns Miriam noch mit etwas journalistischer Theorie versorgte. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie: Was machen Journalistinnen und Journalisten eigentlich? Wie findet man interessante Themen? Und worin besteht der Unterschied zwischen Influencern und Journalisten? Den Tag ließen wir traditionell mit einem gemeinsamen Kegelabend ausklingen. Dabei setzten sich die Mädchen mit einem klaren Ergebnis von 202 zu 165 Punkten durch.

Auch der zweite Tag war geprägt von viel Wissen, das uns die beiden Experten vermittelten, und das Umsetzen der konkreten Tipps an unseren eigenen Artikeln. Als weitere Unterstützung kam noch Frau Reuter dazu. Der Abend wurde genutzt, um gemeinsam den Spielfilm “1000 Zeilen” über den Spiegel-Skandal um Claas Relotius anzusehen. Selbst nach Feierabend beschäftigten wir also uns noch mit dem Thema Journalismus. Natürlich durfte auch die ein oder andere Runde “Werwolf” bei der Abendgestaltung nicht fehlen.

Am dritten und letzten Tag erweiterten wir schließlich unsere Fotografie-Kenntnisse und erhielten zahlreiche Tipps und Tricks für gelungene Bilder – eine wichtige Grundlage für eine gute Schülerzeitung.

Selbstverständlich – und das darf nicht unerwähnt bleiben – hat uns die Klosterküche wieder mit hervorragendem Essen versorgt.

Unser Fazit: Es waren drei spannende und produktive Tage. Banz, wir kommen wieder!

– Von Emilia Meister und Josephine Neufeld

Am 09.12.2025 war unser P-Seminar „Meet & Greet“ unter der Leitung von Frau Mack zu Besuch bei Regens Wagner in Burgkunstadt. Nach der Schule sind wir gemeinsam mit dem Zug losgefahren. Dort angekommen wurden wir freundlich durch Nadine Braunersreuther von Regens Wagner empfangen und bekamen zuerst einen Einblick in die Einrichtung. Wir konnten uns die Räumlichkeiten der T-ENE, der Tagesstätte für Erwachsene nach dem Erwerbsleben, anschauen und haben einen Eindruck davon bekommen, wie ihr Alltag dort aussieht.

Danach verbrachten wir etwa zwei Stunden bei den älteren Menschen mit Behinderung. In dieser Zeit haben wir uns viel unterhalten, verschiedene Spiele gespielt und zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen, was alles von Regens Wagner vorbereitet wurde. Besonders die Gespräche waren sehr interessant. Die Senioren erzählten uns von ihrem Alltag, ihrem früheren Arbeitsleben mit Behinderung, wie sie heute leben und was sie in ihrer Freizeit gerne machen.

Die Stimmung war die ganze Zeit über sehr offen und angenehm. Es wurde viel gelacht und man hat schnell gemerkt, dass sich beide Seiten über den Austausch gefreut haben. Für uns Schülerinnen und Schüler war es spannend zu sehen, wie gut man auch ohne große Vorkenntnisse ins Gespräch kommen und wie einfach gemeinsames Zusammensein funktionieren kann.

Der Besuch war für unser P-Seminar sehr wertvoll, da wir viele neue Eindrücke gesammelt und gute Ideen erhalten haben, wie wir unser anstehendes Projekt planen können.

– Lukas Hofmann, Luca Bader, Julian Günther, 11a, für das P-Seminar „Meet & Greet“

Zu einem aufregenden dreitägigen Seminar auf Kloster Banz machten sich die Mitglieder der MGL-Schülerzeitung vom 17. – 19. März zum 4. Mal auf. Umgeben von einer malerischen Landschaft und historischer Architektur war dieser Ort perfekt für unsere kreative Entfaltung.

Bereits bei der Ankunft waren wir von der beeindruckenden Atmosphäre gefesselt. Das ehemalige Kloster bot nicht nur einen inspirierenden Anblick, sondern auch die nötige Ruhe, um uns auf unsere Projekte zu konzentrieren. Neben den gemütlichen Zimmern und dem herrlichen Blick auf das Maintal überraschte uns auch die hervorragende Verpflegung – wir wurden kulinarisch verwöhnt!

Das Seminar begann damit, die letzte Ausgabe der Schülerzeitung durchzusprechen, um uns im Artikelschreiben und Layouten zu verbessern. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, und zwar in Artikelschreiber und Layouter. Von Fotografie über Layoutgestaltung bis hin zu kreativem Schreiben – für jeden war etwas dabei. Bei dem Seminar lernten wir, wie man spannende Fragen formuliert und die Antworten lebendig in unsere Artikel einfließen lässt. Der Grafiker Clemens Strimmer und die Journalistin Monika Meyer waren äußerst kompetent und gaben uns wertvolle Tipps, die wir sofort in die Praxis umsetzen konnten.

Außerdem war es interessant zu hören, an welchen Themen eine andere Schülerzeitung arbeitete. Wir hatten auch sehr viel Spaß am letzten Abend des Seminars beim Kegeln mit Frau Mack, Herrn Mann und Frau Meyer.

Am letzten Tag gingen wir alle inspiriert und voller neuer Ideen wieder nach Hause. Das Seminar hat nicht nur unseren Teamgeist gestärkt, sondern uns auch gezeigt, wie viel Spaß es macht, gemeinsam an kreativen Projekten zu arbeiten. Wir können es kaum erwarten, unsere neue Ausgabe in den Händen zu halten!

Kloster Banz – wir kommen wieder!

– von Sebastian Horejsí

Die zunehmende Vernetzung von Alltagsgegenständen mit dem Internet, die Fortschritte in der Entwicklung künstlicher Intelligenz und die stetig wachsende virtuelle Zusammenarbeit beeinflussen heute vor allem das Schulleben fundamental. Doch das sind bei Weitem nicht alle Aspekte, die die digitale Entwicklung unserer Gesellschaft aufzeigen. Genau deshalb ist es wichtig, Kindern schon im jungen Alter das Internet und die virtuelle Welt näherzubringen und sie darüber aufzuklären.

Darum haben wir, vier Schülerinnen des P-Seminars „Lesepatenschaften/Vorleseprojekte“ unter der Leitung von Frau Mack, uns dazu entschlossen, einigen Kindern der offenen Ganztagsschule (OGS) das Buch „Happy – Der Hund im Handy“ von Thomas Feibel vorzustellen. Gemeinsam mit ihnen tauchten wir in die Welt von Finja und ihren besten Freunden ein, um sie auf dieser Reise über die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren, die das Internet birgt, aufzuklären. Happy ist ein KI-gesteuerter, virtueller Hund in einer App, der über die Zeit das Leben der Freunde maßgeblich beeinflusst und eine Menge Chaos in der Realität verursacht. Über vier Einheiten hinweg haben wir das Buch gemeinsam mit den OGS-Kindern durch Spiele, Vorleserunden und Fragen erkundet.

Vor allem die Feedbackrunde unserer letzten Einheit, in der die Kinder durchweg positive Rückmeldungen gegeben haben, hat gezeigt, wie sehr sie das gemeinsame Lesen genossen haben und die Wichtigkeit dessen in den Vordergrund gerückt. Auch für uns als Oberstufenschülerinnen war es neben dem normalen Schulalltag eine gelungene Abwechslung und der Kontakt mit den Kindern eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit unserer Schulzeit.

Hiermit möchten wir uns vor allem bei der OGS-Leitung Hannah Späth-Stößlein und den problemlosen, gemeinsamen Kontakt bedanken, ohne die die Durchführung unseres Projektes nicht möglich gewesen wäre!

– Charlotte Fuhrmann, Jenna Müller, Laura Richter, Hannah Zenk

Nach einer langen Zeit der Vorbereitung und Planung konnten wir jetzt endlich unser Projekt im Rahmen des P-Seminars „Lesepatenschaften/Vorleseprojekte“ durchführen. Dafür waren wir in der BRK Kindertagesstätte „Am Klinikum“. An zwei Nachmittagen versuchten wir kurzweilig und spielerisch den Kindern Bücher im Allgemeinen und die Freude am Lesen im Besonderen näher zu bringen.

Während dieser beiden Termine wurden den Vorschulkindern einige Geschichten aus dem Buch „Tilda Apfelkern: Viel Wirbel im Heckenrosenweg“ von Andreas H. Schmachtl vorgelesen. Diese fanden wir besonders passend, weil sie sich um das Thema Einschulung drehen.

Am ersten Nachmittag begannen wir mit einer allgemeinen Vorstellungsrunde. Im Anschluss daran wurden auch die Figuren, um die es geht, näher betrachtet. Dafür hatten wir ein Rätsel vorbereitet, bei dem die Kinder die Figuren erraten sollten. Danach sorgte ein selbstgestaltetes Memory für Begeisterung. Nach einer gemeinsamen Spielrunde begannen wir mit dem Vorlesen. Passend zur Geschichte gab es zwischen dem Lesen Ausmalbilder sowie Fragen zum Gehörten, die die Kinder eifrig beantworteten. Auch an den Bewegungsspielen, die das Ganze auflockerten, beteiligten sich die Vorschulkinder aktiv.

Die Kommunikation mit der Einrichtung hat gut funktioniert und wir sind sehr dankbar dafür, dass wir unser P-Seminar Projekt dort durchführen durften.

– Britta Hornung und Maya Gärtner, Q12

Wann hat man schon einmal neben dem Schulalltag Zeit zum Lesen und kann dabei gleichzeitig noch etwas Gutes tun?

Im Rahmen unseres P-Seminars „Lesepatenschaften/Vorleseprojekte“ unter der Leitung von Frau Mack hatten wir die Möglichkeit, das Wohn- und Pflegeheim „Am Weidengarten“ in Lichtenfels zu besuchen und dort den Senior*innen vorzulesen.

Unser Projekt ist dabei auf große Begeisterung bei den Bewohner*innen gestoßen. Insgesamt haben wir viermal die Einrichtung besucht, wobei jedes Mal mit einer gemeinsamen Kaffee- und Kuchenrunde gestartet wurde.

So hatten wir die Möglichkeit, uns mit den Senior*innen in Ruhe zu unterhalten und dabei auch viele spannenden Geschichten aus deren Leben zu erfahren. Wir konnten uns alle sehr gut kennenlernen und haben uns gegenseitig ins Herz geschlossen.

Nach dem gemeinsamen „Kaffeekränzchen“ haben wir sodann unser Projekt, welches unter dem Thema „Die vier Jahreszeiten“ stand, durchgeführt. Bei jedem Besuch hatten wir – neben der Geschichte – viel Anschauungsmaterial dabei, um den Senior*innen das Thema näherzubringen. Aufgelockert bzw. verarbeitet wurde die jeweilige Geschichte durch Quizze oder Kreuzworträtsel, die nebenbei das Gedächtnis der Bewohner*innen trainierten.

Für Abwechslung und Spaß sorgten – passend zur Geschichte – extra angefertigte Spiele. Abgerundet wurde jede Einheit mit kleinen Bastelaktionen, wie beispielsweise dem Bepflanzen von Kresseeiern, dem Anfertigen einer Papier-Blumenwiese oder dem Verzieren von Plätzchen, bei denen die Senior*innen kreativ werden konnten.

Wir konnten durch unser Projekt viel lernen, das Leben im Pflegeheim besser kennenlernen und es hat uns nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern es sind auch Freundschaften entstanden. Der Abschied fiel uns schwer, sodass wir uns entschlossen haben, weitere Treffen außerhalb des P-Seminars zu vereinbaren und den Kontakt mit dem Pflegeheim und den Senior*innen aufrechtzuerhalten.

– Jule Dornhöfer, Leonie Zillig, Katharina Geyer und Emma Reuther (Q12)

Im Auftrag des P-Seminars „Lesepatenschaften/Vorleseprojekte“ im Leitfach Deutsch sind wir in den Kindergarten St. Anna nach Bad Staffelstein gegangen, um den Kindern das Buch „Hier sind wir“ von Oliver Jeffers vorzustellen und den Kindern daraus vorzulesen. Bei dem Buch handelt es sich um ein Bilderbuch, das Kindern unsere Welt erklärt und ihnen zeigen möchte, was es alles auf der Welt zu entdecken gibt.

An drei Nachmittagen haben wir den Kindern drei unterschiedliche Themen, die im Buch behandelt werden, nähergebracht, mit dem Ziel, Interesse an Büchern zu wecken.

Unsere Entdeckungsreise begann im Weltall, wo wir zunächst verschiedene Planeten kennengelernt haben. Mit Hilfe des Buchtextes haben die Kinder erfahren, was es auf der Welt alles zu sehen gibt. Da auch das Meer thematisiert wurde, wurde zum Abschluss gemeinsam ein Meer aus Eierkartons gebastelt.

Der zweite Nachmittag stand unter dem Thema „Tag und Nacht“. Dabei haben wir nicht nur gelesen, sondern auch ein Bewegungsspiel und mehrere Bastelarbeiten durchgeführt.

Unser Projekt endete mit der „Vielfalt der Lebewesen auf der Erde“. Dazu passend haben wir im Buch Berufe, Hobbys und Tiere betrachtet und anschließend konnten die Kinder mit verschiedenen Bastelmaterialien eine auf ihre Körpergröße zugeschnittenen Papierfigur gestalten.

Die Kinder freuten sich, etwas Neues über unsere Welt zu lernen und nahmen aktiv mit viel Begeisterung an unserem Projekt teil. Auch für uns vom P-Seminar war es eine bereichernde Erfahrung.

– Kimberly Pfeil, Jule Werthmann, Marie Höse (Q12)