Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Q11 und Q12 waren 4 Tage vor der Bundestagswahl dazu aufgerufen, ihre Stimme in der Juniorwahl abzugeben. Gewählt wurde mit den originalen Stimmzetteln der Bundestagswahl und auch die sonstige Wahlsimulation gab den Jugendlichen die Möglichkeit, demokratische Prozesse kennenzulernen und mitzugestalten. So musste ein Wahlvorstand gebildet, ein Wählerverzeichnis angelegt werden und auch zahlreiche Wahlhelfer, die die Wahl begleiteten und am Ende Stimmen auszählen mussten, durften nicht fehlen.

Bundesweit nehmen mehr als 4500 Schulen an diesem Projekt teil.

Die Wahlergebnisse des MGL werden digital übermittelt, sodass am Sonntagabend veröffentlicht werden kann, wie die Jugendlichen in ganz Deutschland gewählt haben. Die Ergebnisse unserer Schule werden ebenfalls am Sonntag auf der Homepage der Schule nachzulesen sein.

Update vom Sonntag, 20:00 Uhr:
Die Ergebnisse der Wahl können hier als PDF heruntergeladen werden.

Ergebnisse am MGL Ergebnisse gesamt

Die Amtseinführung von Oberstudiendirektor Thomas Carl, der seit 1. September Schulleiter des Meranier-Gymnasium ist, erfolgte jetzt im festlichen Rahmen in der Schulturnhalle. Wegen der Corona-Pandemie war die für vergangenen Herbst geplante Feier verschoben worden, wie stellvertretender Schulleiter Hubert Gehrlich bei seinem Willkommensgruß erklärte.

Für den großen Einsatz in seinem ersten Schuljahr als Schulleiter des Meranier-Gymnasiums dankten Thomas Carl (Mitte) Landrat Christian Meißner (li.) und der Ministerialbeauftragte Dr. Harald Vorleuter. Foto: Alfred Thieret

Dieser Blogbeitrag stellt einen Ausschnitt des Zeitungsartikels vom Obermain Tagblatt dar.

Damit wir auch während des Distanzunterrichts den Umweltschutz nicht vergessen, organisierte die Umwelt-AG die „MGL-Umweltschutz Challenge“: Schaffen wir zusammen 1000 Aktionen für unsere Erde? Dafür sollte man ein aussagekräftiges Foto anfertigen, wie man etwas „Umweltfreundliches“ macht, in dem extra dafür angelegten Team „MGL-Umweltschutz-Challenge“ hochladen und beschreiben, was man macht und warum das gut für die Umwelt ist. Um die Motivation zum Mitmachen zu erhöhen, konnten wir sogar 100 umweltfreundliche Preise ausloben, die vom Elternbeirat und vom Verein der Freunde und Förderer großzügig gespendet wurden. Teilnahmeberechtigt waren alle Mitglieder der Schulfamilie d.h. alle Schüler/innen, alle Lehrer/innen und alle, die sonst noch im Schulhaus tätig sind und Zugang zu Teams haben (von der OGS bis zum Sekretariat). Das waren zu Beginn der Challenge im April 823 Personen, so dass wir berechneten, wenn jeder einen Beitrag hochlädt und die besonders eifrigen Umweltschützer sogar zwei, dann müssten wir doch 1000 Aktionen schaffen!

Und es kamen unglaublich tolle Beiträge, die man nach wie vor auf Teams bewundern kann: Von der Schülerin, die Taschentücher aus Recyclingpapier verwendet und dazu beiträgt, dass keine neuen Bäume gefällt werden müssen. Vom Lehrer, der bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zur Schule fährt und ganz viel CO2 einspart. Von der Sekretärin, die in ihrem Garten ein Insektenparadies angelegt hat und dadurch zum Artenschutz beiträgt, bis hin zu Schülern, die extra für die Umweltschutz-Challenge Müllsammeln waren. Es hat unheimlich Spaß gemacht, die Fotos anzuschauen und die Erklärungen dazu zu lesen und zu staunen, was man eigentlich alles Gutes für die Umwelt machen könnte, wenn man nur die Zeit oder die Idee oder die Motivation dazu hätte.

Die glücklichen Hauptpreisgewinner/innen mit den betreuenden Lehrkräften Herrn Häfner (hinten links) und Frau Christof (hinten rechts)

Am Ende der Challenge hatten wir über 200 Beiträge, ca. 75% davon von Schüler/innen, und waren natürlich etwas enttäuscht, dass wir von der erhofften Zahl so weit entfernt waren. Sollte das bedeuten, dass der Großteil der MGL-Schulfamilie gar kein Interesse am Umweltschutz hat? Wohl eher nicht. Tatsächlich haben viele MGLer mit Begeisterung die Beiträge betrachtet und so manch einer ist bestimmt inspiriert worden, z.B. auch wieder weniger Fleisch zu essen oder beim Kauf von Schulheften doch mal wieder auf den Umweltengel zu achten. Und deshalb freuen wir uns über jeden einzelnen umweltfreundlichen Beitrag genauso, wie wir uns mit den Gewinnern der Sachpreise freuen. Mit Hilfe einer Verlosungs-App wurden zehn Beiträge ermittelt, die die Hauptpreise gewannen. Die glücklichen Gewinner/innen konnten aus zehn „nachhaltigen Preisen“ aussuchen, etwa eine Emil-Flasche, eine Brotbox aus Edelstahl oder Gummibälle aus Naturkautschuk. Unter den übrigen Teilnehmern wurden dann, ebenfalls per Computer, die 90 Lospreise verteilt. Und so konnte sich der ein oder andere über z.B. eine Packung plastikfreien Kaugummi, Hefte aus Recyclingpapier oder hochwertige Shampooseife freuen.

Ja, Umweltschutz ist wirklich eine „Herausforderung“, aber eine, die wir immer wieder annehmen müssen, um unseren Kindern einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Das MGL ist auf dem richtigen Weg, denn gemeinsam können wir viel bewirken.

Die Flutkatastrophe hat in den letzten Tagen nicht nur Bayern, sondern einige Teile Deutschlands buchstäblich überrollt. Es ist unvorstellbar, was für Zerstörungen durch Wassermassen entstehen können. Viele Leute haben ihr Hab und Gut, Erinnerungen oder sogar ihr Haus verloren. Nicht nur körperliche auch psychische Verletzungen sind entstanden. Familien wurden auseinandergerissen, Angehörige werden immer noch vermisst. Trotz dieser katastrophalen Lage ist es schön zu sehen, wie groß die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist. In allen betroffenen Gebieten sind Helfer tätig, Sachspenden kommen an und auch finanzielle Unterstützung trifft ein.

Auch die SMV des Meranier-Gymnasiums wollte nicht unttätig bleiben und half. In den letzten Schuljahren konnte sie durch den Kuchenverkauf und Einnahmen aus Schultänzen etwas Geld sparen, das sinnvoll eingesetzt werden sollte. Deshalb wurden 200 € aus der SMV-Kasse an „Aktion Deutschland hilft – Bündnis deutescher Hilfsorganisationen“ gespendet, verbunden mit dem Aufruf an die Schulfamilie, ebenfalls zu spenden.

So konnten zusätzlich 3500 € gesammelt werden, die nun den Flutopfern helfen können. Die SMV dankt stellvertretend für das gesamte Meranier-Gymnasium für diese tolle Leistung!

Auch bei der Fürther Mathematik-Olympiade, bei der ein anderer Vergleichsmaßstab angelegt wird, waren einige der Fünft- und Sechstklässler erfolgreich. Dazu mussten in der ersten Runde drei echte Knobelaufgaben korrekt modelliert und unter Beachtung aller Möglichkeiten vollständig gelöst werden. Kreativität und Denkarbeit aber benötigen Zeit. Die jungen Tüftler erhielten deswegen einige Wochen zur Bearbeitung und selbständigen Darlegung der Lösungen der Mathe-Rätsel.

Von vier Teilnehmer*innen waren hier Svea Kasper (5c, 10P), Lukas Hofmann (6b, 12P) und Julian Günther (6b, 8P) in der ersten Runde erfolgreich.

Das Bild zeigt die jungen Tüftler nach der Urkundenübergabe mit dem Schulleiter OStD Thomas Carl und dem Beauftragten der Regionalen Begabtenförderung Oberfranken am MGL, StD Matthias Bergmann

Alle drei konnten in der zweiten Runde, die aus drei weiteren, manchmal etwas schwierigeren Aufgaben besteht, ihre guten Einzelergebnisse bestätigen oder sogar steigern. Svea und Lukas erzielten auf diese Weise mit 23 bzw. 24 Punkten jeweils einen dritten Preis. Bei Julian reichte es dazu leider noch nicht ganz.

Die Übergabe der Urkunden und Preise, die normalerweise mit einer Einladung an die Universität Bayreuth verbunden ist, erfolgte angesichts der Pandemie am Meranier-Gymnasium in Gegenwart des Schulleiters OStD Thomas Carl.

Auch dazu herzlichen Glückwunsch!

Die Offene Ganztagsschule am Meranier-Gymnasium feiert 2021 ihr zehnjähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass haben wir uns etwas gegönnt. Unser WIR-Gefühl soll wachsen. So, wie die OGS bereits in den letzten zehn Jahren gewachsen ist. Die Teilnehmerzahlen sind seit den Anfängen nur gestiegen. WIR wollen zeigen, WER wir sind, dass WIR DA SIND und – vor allem – WO wir sind.

Die OGS ist ein WIR aus dem pädagogischen Fachpersonal UND den teilnehmenden SchülerInnen des Meranier-Gymnasiums. Wir sind aktuell eine Mischung aus 120 Individuen U18 und fünf pädagogisch top ausgebildeten Frauen Ü18. Unsere 120 SchülerInnen waren während des Distanzunterrichtes dazu aufgerufen, ein Logo für die OGS zu entwerfen. Eines unserer vielen Projekte während des Lockdowns. Das Logo sollte ein einprägsames „Zeichen“ sein, welches uns alle verbindet und eint, das Evang.-Luth. Dekanat Michelau als Träger abbildet und die Schulzugehörigkeit zum Meranier-Gymnasium zeigt. Dank unseres intern genutzten, digitalen Kommunikationssystems kamen viele Fragen zur Aufgabenstellung und letztendlich diese Entwürfe:

Das pädagogische Team der OGS, das Direktorat des Meranier-Gymnasiums und die pädagogische Leitung der Schulkindbetreuung des Evang.-Luth. Dekanats Michelau hatte die die Qual der Wahl.

Nach langer Auswahlphase siegte die Idee von einer Schülerin der 7. Klasse. Ihr Logo hängt in der zweiten Reihe von oben, ganz links. Ihr Entwurf wurde mit dem Symbol des Kooperationspartners zusammengeführt. Optisch trifft nun der Träger auf die zu Tragenden. Die OGS-SchülerInnen werden durch Hände symbolisiert. Alle SchülerInnen, die ihre Hand für unser Logo „hergegeben“ haben, dürfen gerne Bescheid geben, wenn sie ihre gepostete Hand in diesem „O“ wiedererkennen. Alle drei Komponenten zusammen ergeben UNSER LOGO. Ein wunderschönes I-Con, welches, einmal im Kopf angekommen ist, im Gedächtnis haften bleibt.

WIR freuen uns sehr darauf unser Logo zu verwenden. Wir sind ein Teil des Meranier, ebenso wie ein Teil der Kirche und unsere SchülerInnen eine kleine Auswahl aus allen Teilen der Welt. Wir bedanken uns bei allen, die am Wettbewerb teilgenommen haben und geduldig auf eine gut durchdachte Entscheidung gewartet haben. Wir wünschen uns für die Zukunft eine mindestens ebenso, wenn nicht größere Begeisterung für unsere Projekte.

Wir leben durch und für Euch!

Der Pangea-Wettbewerb zieht jedes Jahr eine Vielzahl von Lernenden in den Bann – nicht nur die Mathe-Asse, sondern gerade auch diejenigen Jugendlichen, die Freude empfinden an Aufgaben jenseits der typischen Unterrichtsformate.

Pangea – motiviert durch den Namen des Superkontinents vor 250 Millionen Jahren – will unter dem Motto „Mathematik verbindet“ Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Orten, Gesellschaftsschichten und Bildungsniveaus mittels eines Wettbewerbs zusammenbringen und durch besondere Aufgabenstellungen für die Mathematik begeistern.

Das Bild zeigt die Matheasse nach der Urkundenübergabe mit dem Schulleiter OStD Thomas Carl und der Organisatorin des Pangea-Mathematikwettbewerbs StRin Mirjam Eichenberg.

Coronabedingt fand der Mathematikwettbewerb dieses Schuljahr online statt. Dies bot eine willkommene Abwechslung für die Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe des Meranier-Gymnasiums, weil dieses Schuljahr viele Wettbewerbe und Schulveranstaltungen ausfallen mussten. In der Woche vom 06. Mai bis 13. Mai 2021 war es dann endlich so weit. Die kleinen Mathematiker erfreuten sich ohne Konkurrenzdrang an den Knobelaufgaben, indem sie sich 70 Minuten mit voller Konzentration über ihre Aufgaben beugten und tüftelten. Für viele Schüler war dies schlicht eine schöne Gelegenheit, die eigenen mathematischen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen – und das ganz ohne Notendruck. Ihre erreichten Ergebnisse konnten die Schüler bereits nach wenigen Wochen selbst online einsehen und somit nachvollziehen, welche Aufgaben sie richtig oder vielleicht auch falsch beantwortet hatten.

Sehr gute Leistungen konnten die Schüler Svea Kasper (5c), Moritz Amon (5b), Liliane Kopf (5c), Leni Kellermann (6b), Paul Hennemann (5c), Bastian Erben (5c), Mohammad Albashawat (6d), Hannes Dück (5c), Julian Günther (6b) und Hanna Pfaff (5d) erzielen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Ergebnissen!

80 Abiturientinnen und Abiturienten erhalten am Meranier-Gymnasium ihre Reifezeugnisse.

So außergewöhnlich wie das gesamte Schuljahr gestalteten sich die Zeugnisübergabe sowie die Verabschiedung der diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten am vergangenen Freitag, 16.7.2021 am Meranier-Gymnasium. Wie bereits 2020 war es aufgrund der geltenden Abstandsregeln auch in diesem Jahr nicht möglich, den gesamten Jahrgang gemeinsam zu verabschieden, vielmehr musste – wie schon im Vorjahr – der Abschlusskurs auf drei Gruppen aufgeteilt werden, die nacheinander ihre Abiturzeugnisse überreicht bekamen.

Jeder schulischen Veranstaltung war das Angebot einer besinnlichen Feier in der Martin-Luther-Kirche vorgeschaltet, die von Pfr. Helmuth Bautz gefeiert und von Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klassen unter der Leitung von StD Hubert Gehrlich musikalisch gestaltet wurden. Auch in diesem Jahr wurden dann im Anschluss alle drei Feiern Veranstaltungen zur Zeugnisübergabe aus der Schule per Livestream übertragen, damit weitere Familienmitglieder und Verwandte die Überreichung der Zeugnisse sowie der Buchpreise, die auch in diesem Jahr vom Verein der Freunde und Förderer gestiftet wurden, zuhause am Bildschirm verfolgen konnten.

Die dritte Gruppe der Abiturient*innen bei der Verabschiedung in der Sporthalle.

Eine weitere Besonderheit war die Tatsache, dass Schulleiter OStD Thomas Carl die Zeugnisse nicht persönlich überreichen konnte, da er durch private Umstände an einer Teilnahme gehindert wurde. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen in einer kleinen Videobotschaft, die an entsprechender Stelle eingespielt wurde, zu gratulieren sowie allen Anwesenden das Bedauern über sein Fernbleiben zu übermitteln. Bereits zwei Tage vorher konnte er im Rahmen eines letzten Kurstreffens sehr persönliche Worte an die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler richten. Unter anderem sagte er:

„Ihr habt die wichtigsten eineinhalb Jahre eurer Schulzeit inmitten der größten gesamteuropäischen Krise seit 75 Jahren verbracht. Ihr habt gut ein Drittel eures Oberstufenunterrichts über Videokommunikation oder über das legendäre „MEBIS“ erhalten, ein Begriff, den nur bayerische Abiturient*innen mit ins „wahre Leben“ nehmen, wobei ich euch versichern kann, dass gerade diese beiden letzten Jahre sehr wohl zum „wahren Leben“ dazuzählen!

Kaum ein Jahrgang vor euch hat so viel gelernt. Ihr habt Dinge gelernt, die in keinem Lehrplan stehen. Ihr habt eine neue Welt kennengelernt. Ihr habt gelernt, dass man nicht unbedingt weiß, was in drei Monaten, in zwei Wochen oder in fünf Tagen passiert. Ihr habt gelernt, dass man auch mit Masken und am PC Unterricht haben kann. Ihr habt gelernt, indem das Leben an sich euer täglicher Lehrer war. Das hat euch Fähigkeiten, „Skills“, mitgegeben, die von unschätzbarem Wert für euch sein können.“

In seiner Videobotschaft betonte er, dass die erworbene Hochschulreife keineswegs – wie häufig dargestellt – ein minderes „Corona-Abitur“ sei, sondern im Gegenteil höchste Anerkennung verdiene.

Stellvertretender Landrat Helmut Fischer.

Herr StD Paul Endres konnte unter den Gästen den stellvertretenden Landrat, Herrn Helmut Fischer, begrüßen, der in seinem Grußwort die Glückwünsche des Landrats sowie des gesamten Kreistags übermittelte und betonte, dass der Landkreis große Energie aufwende, um als Sachaufwandsträger die „Hardware“ der Schule auf bestmöglichen Stand zu bringen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die geplante Sanierung des Physikbereichs und die großen Investitionen im Bereich der Digitalisierung. Er ermutigte die scheidenden Schülerinnen und Schüler, nach erfolgreicher Ausbildung oder Studium zurück in die Heimat zu kommen, um an deren erfolgreicher Weiterentwicklung mitzuwirken.

Da es drei Feiern an der Schule gab, hatten sich die Elternvertreter auf drei verschiedene Redner*innen geeinigt: Grußworte und Glückwünsche übermittelten Herr Thomas Machalke, Herr Jürgen Schnapp und Frau Angela Wunderlich. Sie beglückwünschten die jungen Erwachsenen zu ihrem erfolgreichen Abitur, das eine wichtige Phase im Leben beende und zugleich der Beginn eines neuen Abschnittes sei. Das Motto des Jahrganges – “Abidemie – mit Abstand die Besten” – wurde als sehr passend dargestellt. Auch die Leistungen der Eltern verdienen großen Respekt, die in vielerlei Funktionen ihre Kinder bis zu diesem krönenden Abschluss begleitet und unterstützt haben.

Alexandra Thiel und Lorenz Gran während ihrer Abiturrede in der dritten Gruppe.

Die Sprecher*innen der Absolventinnen und Absolventen bei den jeweiligen Veranstaltungen (Marie Weisser und Dominik Hofmann, Gerda Huber und Bastian Girschke sowie Alexandra Thiel und Lorenz Gran) dankten v.a. Oberstufenkoordinator StD Gregor Christof für die intensive und persönliche Betreuung unter den sehr schwierigen Bedingungen, den Lehrkräften für die gute Vorbereitung auf das Abitur, der Schulleitung für die hervorragende Zusammenarbeit, den Verwaltungskräften, insbesondere der Oberstufensekretärin Christine Graßmann, dem Hausverwalter Tino Spitzenpfeil und Andrea Kirsch, die den Kurs v.a. bei der Planung und Durchführung der Abiturfeiern in vielfältiger Weise unterstützt hatte. Ihren Mitschülerinnen und Mitschülern wünschten sie alles Gute – verbunden mit der Hoffnung, dass die Verbindung nicht ganz abreißen möge.

Den Höhepunkt bei jeder der drei Feiern bildete die Überreichung der Abiturzeugnisse. Der verantwortliche Oberstufenkoordinator StD Gregor Christof rief jede*n einzelne*n Abiturienten/ in auf und der Mitarbeiter in der Schulleitung StD Paul Endres überreichte das Zeugnis und Auszeichnungen für vielfältige Leistungen und herausragendes Engagement in etlichen Bereichen. Ob im Rahmen der Schülermitverantwortung (SMV), als Schulweghelfer, für den Einsatz als Schulsanitäter, für langjähriges Engagement im musikalischen oder sportlichen Bereich, aber auch für herausragende Leistungen in bestimmten Fächern – mehr als 25 Schülerinnen und Schüler konnten Buchpreise entgegennehmen, die vom Verein der Freunde und Förderer gespendet worden waren.

Die besten Abiturient*innen mit einem Schnitt bis 1,5. Von links nach rechts.
1. Reihe: Finn Scholl, Marie Weisser, Daniel Wiemann, Bastian Girschke
2. Reihe: Anna-Lena Menzel, Phillip Schnapp, Maria Barth, Tim Herold, Eric Liesz
3. Reihe: Jonas Manke, Christian Robisch, Jan Robisch, Maximilian Skotnica.

Die besondere Qualität des Jahrgangs wurde eindrücklich durch eine außergewöhnlich große Zahl an Spitzenleistungen untermauert: 13 Schülerinnen und Schüler konnten Zeugnisse mit einem Notendurchschnitt bis 1,5 entgegennehmen. Mit Bastian Girschke, Jonas Manke, Phillip Schnapp, Anna-Lena Menzel und Finn Scholl wurde gleich fünfmal die Traumnote 1,0 erreicht. Marie Weisser, Daniel Wiemann, Maximilian Skotnica, Eva-Maria Barth, Christian Robisch, Eric Liesz, Tim Herold und Jan Robisch erhielten Zeugnisse mit Noten von 1,1 bis 1,5.

Die festliche Atmosphäre wurde durch Musiklehrkraft Herrn StR Michael Ebert verstärkt, der durch sein virtuoses Spiel am Flügel mit passenden Songs wie „“We are the champions“, „Tage wie diese“ oder „Ein Hoch auf uns“ die vorherrschende Stimmung aufgriff und geschickt verstärkte.

Dank des guten Wetters war es möglich, im Anschluss an jede Veranstaltung auf dem Sportgelände einen kleinen Sektempfang zu geben, der vom Elternbeirat gespendet und organisiert worden war. Auch wenn dabei die „Corona-Regeln“ beachtet werden mussten, wurde dieses Angebot gerne von allen angenommen, bot es doch noch einmal die Möglichkeit, sich in ungezwungener Weise auszutauschen.

Endlich wieder etwas gemeinsam machen! Nach den langen Corona-Monaten nutzten die „Franzosen“ der 10A die Gelegenheit niedriger Inzidenzen, um bei einem fröhlichen Abendessen mit französischen Köstlichkeiten Abschied von der Mittelstufe zu nehmen. Auf der Speisekarte standen Baguette, Salzbutter (die Herr Mann fast alleine gefuttert hat – DANKE fürs Mitmachen!), Tarte Provençale, Flammkuchen, Tabouleh, Laugengebäck und leckere und hübsch verzierte Kuchen (Kreativpunkte für Maria!) und – typisch französisch – Grenadinen- und Zitronensirup in rauen Mengen.

Anschließend stand ein Kino-Abend auf dem Programm: Gemeinsam tauchten wir ein in die Welt des Erasmus-Studiums und waren ein Jahr zusammen mit dem Franzosen Xavier in Barcelona (Film: „L’auberge espagnole – ein Jahr in Barcelona“). Es bleibt zu hoffen, dass auch im nächsten Schuljahr solch schöne Begegnungen außerhalb des regulären Unterrichts möglich sein werden. Schön war’s mit euch! À refaire…

Das Meranier-Gymnasium ist seit neuestem stolzer Besitz eines Gesteinskoffers im Wert von gut 1100 €! Dieser wurde von der Firma Steinwerke Kaider – Neupert-Kalk KG gesponsert. Dafür dankt die Schule, insbesondere die Fachschaftsleiterin Geographie, StDin Bettina Titze, der Spenderin, Frau Sabine Neupert ganz herzlich. Ein besonderer Dank geht auch an den Elternbeirat Frank Gunzelmann, der initiativ diese Spende angeleiert hat.

Es freuen sich Elternbeirat Frank Gunzelmann, Fachschaftsleiterin Bettina Titze, Spenderin Sabine Neupert und Schulleiter Tom Carl

In mehreren Jahrgangsstufen des Geographieunterrichts sind Gesteine ein Thema. So wird in der fünften Jahrgangsstufe der Kreislauf der Gesteine besprochen, der sich mit Hilfe des Materials sehr gut darstellen lässt. Außerdem gibt es für jeden Gesteinstyp ein Exemplar, so dass die Schülerinnen und Schüler diesen auch anschauen und fühlen können.

Da wir seit diesem Schuljahr als Lehrplanalternative in Jahrgangsstufe 12 Geologie anbieten, können wir die Spende in großem Umfang nutzen. Die unterrichtenden Kolleginnen sind glücklich dankbar, denn der Gesteinskoffer bereichert den Unterricht maßgeblich, Veranschaulichung ist hier durch nichts zu ersetzen.

Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen liegt den Schülerinnen und Schülern der Umwelt-AG des Meranier-Gymnasiums sehr am Herzen. Schon vor Monaten wurden daher Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier und an Weihnachten verzierte Schokolade verkauft, um mit den Einnahmen den BUND Naturschutz (BN) zu unterstützen.

Die Umwelt-AG bei der Spendenübergabe.

BN-Kreisvorsitzender Anton Reinhardt (4. von links) und Ortsvorstand Günter Lutz (5. von links) lobten das Engagement der jungen Leute zusammen mit ihren Lehrkräften Sabine Christof (3. von links) und Christian Häfner (6. von links). Reinhardt hob hervor: „Wenn viele Leute an vielen Orten viele kleine gute Werke tun, wird der Umwelt insgesamt ein Freundschaftsdienst erwiesen. Wir freuen uns sehr über die mehr als 100 Euro, die ihr gesammelt habt, dies ist aber nicht das Wichtigste; der ideelle Wert, sich für den Schutz von Boden, Wald, Wasser und Klima einzusetzen, ist weit höher einzustufen. Mit Blick auf das Eichhörnchen im Hintergrund, das auch einen Vorrat für den Winter anlegt, wird eure Gabe für den Arten- und Biotopschutz eingesetzt werden.“

– Anton Reinhardt vom Bund Naturschutz