Am 23. und 24. Juli 2026 fand am Meranier-Gymnasium ein Medienprojekt für die sechsten Klassen statt. Geleitet wurde es von den ehemaligen Medienscouts Helen Müller und Dominik Stumpf, die in diesem Schuljahr ihr Abitur abgelegt haben und ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen an die jüngeren Schülerinnen und Schüler weitergaben.
Ziel des Projekts war es, die Kinder für einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. In einer Mischung aus kurzen Informationsphasen, Diskussionen und interaktiven Übungen beschäftigten sich die Klassen mit Themen, die in ihrem Alltag eine immer größere Rolle spielen.
So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie man Phishing-Nachrichten und andere Betrugsversuche im Internet erkennen kann und warum der Schutz persönlicher Daten besonders wichtig ist. Darüber hinaus wurde besprochen, welche Informationen Nutzerinnen und Nutzer häufig preisgeben, wenn sie den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Apps und sozialen Netzwerken zustimmen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Selbstdarstellung in sozialen Medien. Mithilfe von Beispielen und Übungen reflektierten die Kinder, welche Bilder und Informationen sie online teilen würden und welche Wirkung diese auf andere haben können. Außerdem wurde thematisiert, dass viele Inhalte auf Plattformen wie Instagram oder TikTok gezielt inszeniert werden und nicht immer die Realität widerspiegeln.
Auch sensible Themen wie Cybermobbing, Hate Speech, Sexting und Grooming wurden altersgerecht und einfühlsam behandelt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie problematische Situationen erkennen, Hilfe holen und sich selbst sowie andere schützen können.
Besonders wertvoll war wieder einmal der sogenannte Peer-to-Peer-Ansatz: Die Projektleiter begegneten den Sechstklässlern auf Augenhöhe und schufen eine offene Atmosphäre, in der Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. Dies erleichterte den Zugang zu den behandelten Themen und förderte einen lebendigen Austausch.
Das Medienprojekt wurde von den Klassen sehr interessiert aufgenommen und leistete einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung am Meranier-Gymnasium. Wir bedanken uns herzlich bei Helen Müller und Dominik Stumpf für ihr großes Engagement und ihren Einsatz für unsere Schulgemeinschaft.
Schon Voltaire wusste im 18. Jahrhundert, wie wichtig Lesen für die Bildung und das Leben in jedem Alter ist und an diesem Anspruch hat sich bis heute nichts verändert. Denn lässt man sich darauf ein, ermöglicht uns ein gutes Buch vielfältige Möglichkeiten abseits digitaler Medien.
Um das Lesen mit der gesamten Jahrgangsstufe am MGL zu feiern, trafen sich am Donnerstag, dem 23.07.26, die vier Klassensieger der diesjährigen Fünftklässler, um einen Sieger im schulinternen Vorlesewettbewerb zu finden. Der Jury, bestehend aus Frau StRin Corinna Bogdahn , Frau StRin Kerstin Filberich und Frau OSRin Kathleen Vogel stellten sich die vier Finalisten Leonie Holhut (5a), Robert Härth (5b), Mirjam Müller (5c) und Leni Braun (5d), um zuerst aus einem Fremdtext und in der zweiten Runde aus dem selbst gewählten Buch zu lesen. In der ersten Runde galt es, den Erlebnissen des Hamsters Freddy aus Dietlof Reiches „Freddy – ein Hamster packt aus“ neues Leben einzuhauchen. Dies gelang allen hervorragend und so sollte das Lesen in der Aula vor allen Mitschülern die Entscheidung bringen.
Von rechts nach links: Robert Härth (5b), Leonie Holhut (5a), Schulsiegerin Leni Braun (5d) und Mirjam Müller (5c).
Die Reihenfolge der Finalisten war zuvor ausgelost worden und jeder Lesebeitrag wurde frenetisch vom Publikum gefeiert. Leni Braun (5d) startete mit einem Auszug aus Cornelia Funkes „Tintenherz“, bevor Robert Härth (5b) seine Zuhörer in die Welt von „Fabula“ (Akram El-Bahay) mitnahm. Als Drittes las Mirjam Müller (5c) aus Katja Frixes „Der zauberhafte Wunschbuchladen“ und Leonie Holhut präsentierte als Abschluss das Buch „Schön war’s, aber nicht nochmal“ von André Herrmann. Danach durften alle durchschnaufen, denn die Vier hatten es geschafft! Nun hatte die Jury die Aufgabe, aus den anschaulichen Vorträgen einen Schulsieger zu wählen, was gewiss keine leichte Entscheidung war. Alle waren gespannt, alle waren ungeduldig – hielt man doch den eigenen Klassensieger definitiv für den Schulsieger! Die Wartezeit wurde jedoch verkürzt durch ein Märchenquiz für alle und so verflog die Zeit wie im Fluge und der Schulsieg war entschieden: Leni Braun aus der 5d kann sich Schulsiegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs nennen! Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an die engagierten Klassensieger, der kompetenten Jury und allen Freiwilligen, die bei der Moderation und den Märchenrätseln mitgeholfen haben! So macht Lesen Spaß!
Ein gigantischer Schwimmreifen, eine riesige Sonnencremetube oder ein rollender Haifisch, größer als die Kinder, die ihn zogen, erstaunten die Zuschauer und Zuschauerinnen des Kinderfestumzugs. Die Schülerinnen und Schüler der 5a präsentierten stolz ihre Pappmaché Objekte, die im Kunstunterricht entstanden waren.
Dem Motto „An See und Meer – Ferien müssen her!“ gemäß hatten alle überdimensionierten Plastiken, sogenannte Blow Ups, etwas mit Urlaub und Sommer zu tun. Begleitet von Thomas Fugman zog die bunte und freudige Delegation des MGL von der Kronacher Straße zum Schützenfestplatz. Im Anschluss durften die Kinder, begleitet von ihren Eltern, ihre Gutscheine für Fahrgeschäfte verjubeln und sich auf die Ferien einstimmen.
Am Nachmittag des 14.7.2026 fand im Rahmen des Grundkurses Kunst von Frau Föhl-Wais und des Leistungskurses Kunst von Frau Bork eine Exkursion zum Zukunftsmuseum Nürnberg statt. Bei bestem Wetter starteten die Kurse am Bahnhof Lichtenfels, um das in der Innenstadt von Nürnberg gelegene Museum mit Zug und U-Bahn zu erreichen. Im architektonisch interessanten Gebäudeareal Augustinerhof des Atelier Brückner am Pegnitzufer präsentiert sich die Zukunft mit Themenfeldern wie Städtebau, Mobilität oder Künstlicher Intelligenz interaktiv und abwechslungsreich. Vor Ort führten erfahrene Tourguides in einer sogenannten „Denktour“ durch die Ausstellungsflächen, erklärten die Exponate und sprachen ethische Kontroversen, die die neuen Technologien mit sich bringen, an. So entfaltete sich ein vielschichtiges Feld von Möglichkeiten, Hoffnungen, aber auch düsteren Zukunftsvisionen.
Im Bezug auf den Themenschwerpunkt des Semesters 12-2, die Architektur, wurden die Kurse mit Lösungen zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit, dem sparsamen Umgang mit knappen Ressourcen beim Betonguss oder neuen Baumaterialien wie Pilz-Myzel vertraut. Statt Autos und Lieferverkehr in der Stadt wären Superblocks wie in Barcelona kombiniert mit einem Röhrensystem zum Transport von Waren ein zukunftsfähiges Modell der Stadtentwicklung. Mit Blick in das nächste Semester 13-1 zum Thema Körper lernten die Heranwachsenden neue Möglichkeiten der Medizin, wie Tattoos mit Nanopartikeln, die Werte im Blut anzeigen können, oder den humanoiden KI Roboter Ameca kennen. Kontroverse Fragen wie „Wird es ewiges Leben geben?“ oder „Darf man einen Roboter heiraten?“ prägten die Führung durch das Museum.
Von der Krankheitsprävention mit intelligenten Toiletten über den Einsatz der Genschere für vermeintlich „optimierte“ Kinder bis hin zu Klonen zog sich der rote Faden, wie die Menschheit der Zukunft überhaupt aussehen wird. Mit vielen Impulsen zum Nachdenken verließen die Jugendlichen das Museum, um das Gesehene im Schuljahr 26/27 auch künstlerisch-praktisch zu erforschen.
Die letzten Prüfungen sind geschrieben, der Druck ist raus, alle fiebern den Sommerferien entgegen. Man merkt: Das Schuljahresende naht.
Anstatt sich aber auszuruhen und Filme anzuschauen, haben die Schülerinnen und Schüler der 7a, 7b und 9d im Mathematikunterricht jeweils selbst ein Spiel entwickeln dürfen.
Die grundlegende Spielidee: Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Spielplan und entwerfen „Aktions“- und „Mathe“-Karten. Durch Würfeln gelangt man mit einer Spielfigur entlang des Spielplans auf die entsprechenden Felder und muss dann Mathe-Aufgaben lösen oder Aktionen absolvieren. Der Freiheit sind dabei keine Grenzen gesetzt: Schüler, die auf einem Globus Curaçao suchen, miteinander Armdrücken oder 30 Sekunden einen Plank machen, Schülerinnen, die „Alle meine Entchen“ singen oder ihren Mitschülern pantomimisch etwas vorführen, sind hier keine Seltenheit.
Gleichzeitig werden durch die Matheaufgaben spielerisch die mathematischen Kompetenzen geschult, indem Aufgaben oder Rätsel entworfen und letztlich gelöst werden müssen. Unter anderem kamen hier auch Aufgaben des BMT der achten bzw. zehnten Klasse zum Einsatz – ein Ausblick auf den zu Beginn des nächsten Schuljahres anstehenden Mathematiktest.
Der Lehrplan für Chemie in der 11. Klasse beschäftigt sich zu einem großen Teil mit der Lebensmittelchemie. Eine dabei immer wieder wichtige Rolle spielen die Zucker.
Zum Jahresabschluss durften die Schülerinnen und Schüler der 11a in einer Experimentierstunde mit ihrer Lehrerin OStRin Nadja Nikol Gummibärchen selbst herstellen. Unterstützt wurden sie dabei von StRef Noah Üblacker. Um den Anforderungen an lebensmittelgerechtes Arbeiten gerecht zu werden, wurden von den Schülerinnen und Schülern unter anderem Töpfe, Schöpflöffel und Silikonförmchen mitgebracht.
Nachdem Schmelzen von Gelatine, dem Herstellen einer Zuckerlösung und dem Vermengen dieser beiden Zutaten mit bereits vorgekochtem Invertzucker, konnten die Gummibärchen noch mit Lebensmittelfarbe und Aromen sowie Zitronensäure verfeinert werden.
Recherchehilfe, Korrekturassistent, Ideengeber, … die Einsatzmöglichkeiten von KI für die Arbeit an der Schülerzeitung können vielfältig sein. Und genau hier setzte der Workshop „Schülerzeitung und KI“ an, den zehn interessierte Schülerzeitungsredakteure und -redakteurinnen zusammen mit Frau Mack und Frau Reuter am vergangenen Montag im „Archiv der Zukunft“ in Lichtenfels besuchen durften. Sehr kurzweilig und interessant gestaltete der Redakteur Tim Birkner den Vormittag, an dem theoretischer Input, aber vor allem auch ganz viel selbst Ausprobieren auf dem Programm stand.
Viele der Anregungen, die die Schülerinnen und Schüler erhalten haben, werden sicher eine Bereicherung für die Entwicklung künftiger Ausgaben des „Meraniversums“ sein. In einer kurzen Führung bekam die Gruppe sogar noch einen kleinen Einblick in die Entstehung und die Idee hinter dem beeindruckenden Bauwerk in der Lichtenfelser Innenstadt, sodass der Tag insgesamt für alle ein tolles Erlebnis gewesen ist.
Dass Geschichte alles andere als langweilig sein kann, bewies die Exkursion „Mittelalterliches Lichtenfels“. Am oberen Tor trafen die Siebtklässler auf die Stadtführerin Gertrud Kugler-Hößel, welche bereits in mittelalterlich anmutenden Gewändern gekleidet war. Während eines Rundgangs durch Lichtenfels erfuhren die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen einiges über die Gebäude und den Aufbau sowie die Entwicklung der Stadt.
Schaurige Erzählungen über den Faulturm und den Teufel waren dabei genauso vertreten wie informative Aspekte über die Stadtmauer, die Schießscharten, das Rathaus oder die ehemals herrschenden Adelsgeschlechter.
Von wegen „Bingo ist nur was für Rentner!“ Zum ersten Mal veranstaltete die SMV unserer Schule einen Bingo-Mittag – und traf damit genau ins Schwarze. Durchgeführt wurde die Aktion von den SMV-Mitgliedern Marlene Lachner und Matti Schleupner, die mit viel Engagement ein paar gar nicht so ruhige Kugeln schoben.
In der Aula konnten alle Interessierten in der Mittagspause teilnehmen. Zu Beginn fanden sich zunächst sechs Mitspielerinnen und Mitspieler ein, doch schon bald sprach sich die Aktion herum: Am Ende waren es rund 30 begeisterte Teilnehmer, die gespannt auf die nächsten Zahlen warteten.
Ein besonderes Highlight war die echte Bingokugel-Maschine, die für authentische Spielatmosphäre sorgte und die Aktion zusätzlich aufwertete. Dank der vorgefertigten Bingozettel verlief das Spiel unkompliziert und kurzweilig über mehrere Runden.
Auch die Gewinne ließen nicht zu wünschen übrig: Verschiedene Süßigkeiten sorgten für zusätzliche Motivation und wurden mit großer Freude entgegengenommen.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung!
Auf nachdrücklichen Wunsch der Teilnehmenden beging der Geographiekurs auf erhöhtem Niveau (aka Geo-LK) seinen zweiten verpflichtenden Exkursionstag am 15. Juli 2026 zu Fuß.
Als Weg und Ziel war der Apollowanderweg im Kleinziegenfelder Tal schnell gefunden: Vereint er doch eine spannende Geologie mit wirtschaftsgeographischen Themen im strukturschwachen Raum der Fränkischen Schweiz.
Alle 13 Teilnehmenden hatten Kurzreferate vorbereitet, die im Gelände die nötigen Informationen lieferten, sodass neben dem Genuss der Landschaft, der Freude über jeden einzelnen Schmetterling und der sportlichen Herausforderung (von der Schrepfersmühle hoch nach Arnstein in unter 15 Minuten!) das fachliche Niveau nicht zu kurz kam.
In diesem Jahr haben die Kunstklassen und -kurse des Meranier-Gymnasiums an drei verschiedenen Wettbewerben teilgenommen und sich hier wie in den vergangenen Jahren gute Platzierungen erarbeitet. Im Umgang mit den jeweiligen Wettbewerbsthemen gestalteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Techniken künstlerische Statements. Hierbei wurde auch der Lehrplan mit eingebunden.
Im Rahmen des 56. Jugend Creativ Wettbewerbs der VR-Banken zum Thema „Meer entdecken“ wurden die Ozeane, deren Bedeutung für Mensch und Natur sowie unser gesellschaftlicher Umgang damit im Unterricht diskutiert. Die fünfte Jahrgangsstufe näherte sich dem Thema mit einer Traumreise hinab in die Wunderwelt der Korallenriffe. Anschließend gestalteten die Kinder einen farbenfrohen maritimen Kosmos mit Wasserfarben, bewacht von einem erfundenen Fantasiewesen. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen zeichneten reizvolle Studien von Muscheln in verschiedenen Techniken: Von Bleistift, über Kugelschreiber, Kohle und Fineliner bis hin zu Tusche war alles dabei. In der neunten Klasse entstanden modische Inszenierungen aus Materialien, die mit dem Meer verbunden werden. Auch die Seenotrettung wurde in den Demokratiestunden im Fach Kunst der elften Klasse thematisiert und mittels der Collagetechnik multiperspektivisch beleuchtet. Die Preisträgerinnen des Jugend Creativ-Wettbewerb sind:
Beim 73. europäischen Wettbewerb wurde das Rahmenthema „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“ im Unterricht umgesetzt. In der 6. Jahrgangsstufe wurden märchenhafte Spielszenen erarbeitet, die mit eigens angefertigten Handpuppen vor selbst gestalteten Kulissen inszeniert wurden. Die 10. Klassen setzten Rechte und Freiheiten in einem Porträt in Szene, um die Bedeutung der freien Entfaltung der Persönlichkeit zu unterstreichen. In der 13. Klasse stand der Zusammenhang von schrumpfenden Menschenrechten und Klimawandel im Zentrum, um kritische Kommentare zum Zeitgeschehen mit Acrylfarben bildnerisch zu visualisieren.
Von allen Teilnehmenden erzielten folgende Schülerinnen einen bayrischen Landespreis:
Amelie Deininger (13. Klasse), Kristina Son-Puygrenier (10. Klasse), Lea Pfarrdrescher (10.Klasse), Lisa Bernard (10.Klasse)
Auch beim Friedenswettbewerb „Sei Friedenskünstler*in!“ der Deutschen Friedensgesellschaft wurden emotionale und kritische Themen künstlerisch aufgearbeitet. Die 10. Klassen schufen hierfür fotografische Inszenierungen, auf denen sie die Möglichkeiten des friedfertigen Handelns im eigenen Alltag zeigten.
Die vielfältigen Impulse, die in jedem Jahr wieder von den Wettbewerben ausgehen, bereicherten nicht nur den Kunstunterricht, sondern verschafften den Schülerinnen und Schülern Anerkennung über die Schulfamilie hinaus.