Neue Schule, neuer Schulweg: Damit alle Neulinge am MGL ihren Schulweg möglichst sicher bewältigen können, nahmen die Schülerinnen und Schüler aller 5. Klassen am Freitag, den 18. September an einem Bussicherheitstraining teil. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt sowie der Polizeiinspektion Lichtenfels erfuhren die Fünftklässler, worauf es beim Warten an der Haltestelle, beim Einsteigen und während der Busfahrt ankommt.

Die 5a des Meranier-Gymnasiums beim Bustraining. V. r. Uwe Vogel (OVF), Tom Carl (Schulleiter MGL), Ileen Fischer-Köhn (PI Lichtenfels), Anke Hagel-Burgstaller (PI Lichtenfels), Matthias Bergmann (MGL), Tina Kaschub (MGL) und Markus Köhlerschmidt (Landratsamt). Foto: Landratsamt Lichtenfels/ René Waldmann.

Geleitet wurde das Training von Polizeioberkommissarin Ileen Fischer-Köhn und Polizeihauptkommissarin Anke Hagel-Burgstaller. An der Bushaltestelle vor unserer Schule wurden sie von Frau Kaschub, der Sicherheitsbeauftragten des MGL, sowie dem erfahrenen Busfahrer Uwe Vogel tatkräftig unterstützt. So wurden den Kindern die wichtigsten Verhaltensregeln vermittelt:

Besonders eindrucksvoll war für die Schülerinnen und Schüler die Demonstration des „Toten Winkels“. Viele staunten darüber, wie groß der Bereich tatsächlich ist, in dem der Busfahrer andere Verkehrsteilnehmer trotz seiner Spiegel nicht sehen kann. Dabei konnten die Kinder selbst erleben, warum ausreichender Abstand zum Bus so wichtig ist.

Am Ende des Trainings konnten die Fünftklässler viele wichtige Erkenntnisse für ihren täglichen Schulweg mitnehmen. Denn gerade im morgendlichen Trubel gilt: Wer die wichtigsten Regeln kennt und aufmerksam bleibt, trägt dazu bei, dass alle sicher zur Schule – und wieder nach Hause – kommen.

Am 29.09.2026 besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des W-Seminars „Tatort – Chemie und Biologie rund um Tod und Verbrechen“ die Hochschule Coburg. Nach einer kurzen Vorstellung der Hochschule und ihrer Studiengänge erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in den Studiengang Bioanalytik und dessen vielfältige Arbeitsfelder.

Im Rahmen des Praktikums „Analysiere dein Blut“ lernten die Teilnehmenden zunächst die Tätigkeiten in einem bioanalytischen Labor sowie wichtige Grundlagen der Labor- und Arbeitssicherheit kennen. Nach einer Einführung in das AB0-Blutgruppensystem ging es an die praktische Arbeit: Mit etwas Überwindung beim kleinen Fingerpikser wurden Eigenblutproben gewonnen, die anschließend mit großem Interesse und viel Begeisterung untersucht wurden. Mithilfe verschiedener Testseren bestimmten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Blutgruppe.

Außerdem fertigten sie Blutausstriche an, die nach der Pappenheim-Färbemethode gefärbt und anschließend mikroskopisch untersucht wurden. Die dabei sichtbaren unterschiedlichen Blutzellen konnten genau betrachtet und analysiert werden. Besonders erfreulich war, dass die im Seminar bereits eingeübten Mikroskopiertechniken direkt im Hochschullabor erfolgreich angewendet werden konnten. So erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Einblick in die Arbeitsweise eines modernen bioanalytischen Labors.

Die Exkursion bot eine ideale Verbindung aus theoretischem Wissen und praktischer Laborarbeit und ermöglichte spannende Einblicke in ein naturwissenschaftliches Berufsfeld.

Ein herzlicher Dank gilt Frau Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und ihrem gesamten Team für die freundliche Betreuung und die interessante Gestaltung des Workshops.

Liebe MGL-Schulfamilie,

hier findet ihr die neusten Fundsachen des MGL, die beim Aufräumen in den Sommerferien gefunden wurden. Falls ihr etwas erkennt, kommt bitte jeweils am Donnerstag in der 2. Pause (11:20-11:35 Uhr) zu Raum U20 (Keller Altbau) und ihr erhaltet unter Nennung der Nummer und Zahlung einer Aufwandsentschädigung von 50 Cent euren Gegenstand zurück. Alternative Abholungen werden bitte mit Frau Neufeld und Frau Gagel abgesprochen!

Vom 21. bis 25. September tauschten die Klassen 5d und 5e des Meranier-Gymnasiums ihre Klassenzimmer gegen frische Waldluft und das Schullandheim in Steinbach am Wald. Begleitet wurden sie von Frau Münch, Frau Kollmer, Frau Holhut, Frau Moschall, Herrn Beck und Herrn Hartmann – und natürlich von vier großartigen Tutorinnen und Tutoren: Marlene, Luise, Bastian und Linus sorgten von Anfang an für gute Stimmung.

Schon am ersten Abend zeigte sich: In Steinbach wird es nicht langweilig. Ein Feueralarm riss alle in der ersten Nacht aus dem Schlaf. Zum Glück bestand keine ernsthafte Gefahr, sodass nach einer kurzen Aufregung bald wieder Ruhe einkehrte. Am nächsten Morgen gab es dafür umso mehr Gesprächsstoff beim Frühstück und eine spontane Einladung zur örtlichen Feuerwehr, bei der wir in den Löschfahrzeugen probesitzen durften.

Tagsüber ging es hinaus in die Natur: Bei Wanderungen rund um Steinbach am Wald konnten die Schülerinnen und Schüler die Umgebung erkunden. Besonders spannend war auch eine Nachtwanderung mit Taschenlampen, denn im Dunkeln klingt jeder Ast ein bisschen geheimnisvoller. Wer dabei noch nicht genug Bewegung hatte, konnte in der Freizeit Fußball spielen, Trampolin springen, Tischtennis spielen oder sich am Kicker messen.

Echte Highlights waren die Führung bei Wiegand Glas und der Besuch der Confiserie Lauenstein. Bei Wiegand konnten wir zuschauen, wie Hunderttausende Flaschen hergestellt wurden und haben erfahren, dass ein echtes Wiegand Glas durch ein “W” am Flaschenboden gekennzeichnet wird. In Lauenstein bekamen die Klassen gezeigt, wie feine Pralinen entstehen, und durften eigene Exemplare verzieren. Beim Besuch des Schiefermuseums gab es außerdem interessante Einblicke in ein Material, das in der Region eine lange Geschichte hat.

Auch Kreativität und Lernen kamen nicht zu kurz: Stofftaschen wurden bemalt und kleine Unterrichtseinheiten zum Thema „Lernen lernen“ halfen dabei, sinnvolle Strategien für den Schulalltag zu üben. Kennenlernspiele stärkten die Gemeinschaft der beiden neuen Klassen – und die Tutorinnen und Tutoren hatten dabei immer wieder neue Ideen auf Lager.

Am Abend wurde es gemütlich: Vorlesegeschichten sorgten für ruhige Momente nach einem ereignisreichen Tag. Bei einigen Kindern meldete sich zwischendurch ein kleines bisschen Heimweh, doch zwischen neuen Freundschaften, Spielen, Ausflügen und gemeinsamen Erlebnissen war es meist schnell wieder vergessen.

Zum Abschluss standen noch die Klassensprecherwahlen auf dem Programm. Damit endete eine abwechslungsreiche Woche, in der die 5d und 5e nicht nur viel erlebt, sondern sich auch als Klassen noch besser kennengelernt haben.

Am 17. September 2026 organisierten die Fachschaften Kunst und Französisch gleich in der ersten Woche des jungen Schuljahres 2026/27 für die Schülerinnen und Schüler der 10a und aller 11. Klassen in jeweils drei Unterrichtsstunden ein besonderes Highlight: Räumlich war der Weg der Exkursion kurz und führte die Klassen, begleitet von Carolin Carbone (Französisch) und Simone Föhl-Wais (Kunst), in die Neue Filmbühne Lichtenfels, wo jedoch ein weiter Bogen zu der im französischen Alpenvorland in der Provence ansässigen Flechtkulturvereinigung „L’Oseraie du Possible“ („Das Weidenland der Möglichkeiten“) geschlagen wurde.

Zwei Kunstschaffende des Kollektivs, die anlässlich des Flechtkultur-Festivals gastierten, empfingen die Jugendlichen auf Französisch mit ungewöhnlichen Kinotickets: Alle erhielten einen Fisch aus Weidenruten und betraten, ausgestattet mit einer deutsch-französischen Vokabelliste zur Korbflechterei (la vannerie), gespannt den Kinosaal. In dem etwa 15-minütigen, von Hand gezeichneten französischen Kurzfilm „Un brin d’espoir“/ A strand of hope“, der am darauffolgenden Korbmarkt-Wochenende beim Kurzfilmfestival den Publikumspreis gewann, bewegten sich die Schüler weit zurück bis zu den Anfängen der Flechtwerkgestaltung in der frühen Menschheitsgeschichte.

Aus der Perspektive von Ariadne, die als Muse der Flechtkunst auftrat, wurden die vielfältigen Geflechte in der Natur beleuchtet: Spinnennetze, Kletterpflanzen und sogar der gewundene DNA-Strang. Aus dieser Inspiration heraus entstanden Behausungen, Kleidungsstücke und Behältnisse, die das Überleben der ersten Menschen sicherten. Später wurde der Homo Sapiens erfinderischer. Mithilfe eines Heißluftballons (une montgolfière) erhob er sich schließlich in einem geflochtenen Korb (un panier tressé) sogar in die Lüfte. Andererseits wurde das menschliche Bestreben immer zerstörerischer: Auch beim Transport von Waffen oder als Schutz vor Angriffen fand Flechtwerk Verwendung.

Schließlich kehrte sich die Menschheit, zu Ariadnes Entsetzen, jedoch völlig von den natürlichen Materialien ab, die zum Flechten von allerhand Nützlichem das Leben so lange geprägt hatten: Statt Weide (l’osier), Binsen (les naux), Stroh (la paille), Bambus (le bambou) und Co. überall Plastik und Beton! Müllberge, eine zerstörte Umwelt und eine von der Natur abgeschnittene Gesellschaft sind die spürbaren Folgen dieser Abkehr. Ariadne jedoch, so zeigte es der Film, ist noch immer unter uns: Sie inspiriert uns, bringt uns beim Flechten zusammen, regt unsere Fantasie an und repariert unsere Verbindung zur Natur. (Ariadne nous inspire, nous rassemble autour de la vannerie, stimule notre imagination et répare notre lien avec la nature.) Diese zentrale Botschaft, die uns der Korflechter (le vannier) Florian Mannaioni an diesem Tag mitgab, um uns den besonderen Zauber und die Schönheit der Flechtkunst näherzubringen, durften die Klassen im Anschluss mit all ihren Sinnen erfahren: Wie riecht eine Weidenrute (un brin d’osier)? Wie fühlt sich das feuchte Holz (le bois trempé) an? Wie weit kann man es biegen (courber) und wann bricht es? Mit viel eigenständigem Erproben und französisch-englischen Anleitungen flochten die Klassen das Innere des Fisches aus, den sie am Anfang bekommen hatten und kamen – teilweise sogar auf Französisch – mit den Kunstschaffenden ins Gespräch: C’est quel bois? Comment fait-on? Je dois plier ici?

Am Ende hielten alle ein erstes eigenes Flechtkunstwerk in den Händen, das als Schattenbild vor der Kinoleinwand schwimmen durfte. Im Vorraum des Kinos erwartete eine Flechtwerk-Ausstellung (une exposition de vannerie) die Heranwachsenden, in der der Anbau und die Verarbeitung der Weide sowie die technische Vielfalt des Handwerks eindrucksvoll demonstriert wurden. Auch ein Flechtkunstwerk der in Italien und Frankreich tätigen Korbflechterin (la vannière) Alexandra Klaus, die einst bei uns in Lichtenfels das Handwerk erlernte und uns beim Flechten anleitete, durften wir bewundern.

Um viele Eindrücke reicher traten die Klassen im Anschluss den Rückweg an. Ein besonderer Dank für die Finanzierung und Programmplanung geht an das Zentrum Europäischer Flechtkultur Lichtenfels e.V., die Rainer Markgraf Stiftung und die Flechtkulturvereinigung „L’Oseraie du Possible“, die uns diese internationale Begegnung und den hautnahen Kontakt mit einem selten gewordenen regionalen Handwerk ermöglichten.

– Simone Föhl-Wais, StRin, und Carolin Carbone, StRin

Bei strahlendem Forscherwetter erkundeten drei sechste Klassen in der vorletzten Schulwoche im Rahmen des Natur-und-Technik-Unterrichts den Mühlbach in Unterwallenstadt sowie die Fischtreppe am Wehr in Oberwallenstadt. Die lehrplangemäße gewässerökologische Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge praxisnah zu erleben und die Natur mit allen Sinnen zu entdecken.

Die Schülerinnen und Schüler untersuchten dabei auf kreative Art und Weise verschiedene ökologische Fragestellungen: Sie suchten Gewässerbereiche mit extremer Temperatur, bestimmten die Fließgeschwindigkeit des Baches oder analysierten die Wassertrübung.

Ischnura elegans (Große Pechlibelle)

Mit großer Begeisterung erforschten die jungen Naturwissenschaftler zudem die Tier- und Pflanzenwelt im und am Gewässer. Zahlreiche Lebewesen wurden beobachtet, gefangen (und natürlich wieder ausgesetzt), mit verschiedenen Methoden bestimmt, gezeichnet oder unter dem Mikroskop genauer untersucht. Zum Abschluss war noch einmal Erfindergeist gefragt: Beim Bootsbauwettbewerb entstanden aus Naturmaterialien einfallsreiche Konstruktionen, die anschließend auf ihre Schwimmfähigkeit getestet wurden.

– Nadja Nikol und Sandra Müller

Auch in diesem Jahr nutzten einige Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe den Girls‘ & Boys‘ Day, um spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen. Ziel des Aktionstags ist es, traditionelle Rollenbilder bei der Berufswahl aufzubrechen. So heißt es bei der Agentur für Arbeit:

„Der Girls‘ Day und Boys‘ Day will vorrangig Zukunftsaussichten für Berufe schaffen, die traditionell nicht mit dem eigenen Geschlecht assoziiert werden. So erhalten Jungen beispielsweise die Möglichkeit, ihre Talente in den Bereichen Soziales oder Pädagogik zu entdecken, wie etwa im Pflegeberuf. Mädchen hingegen gewinnen Einblicke in den Alltag technischer und handwerklicher Berufe, beispielsweise die der Kraftfahrzeugtechnik. Das sind beides Berufe, in denen immer noch ein Mangel an Fachkräften herrscht.“

Im Folgenden berichten unsere Schülerinnen und Schüler in Ausschnitten von ihren persönlichen Erfahrungen und Eindrücken. Die Fotos geben einen kleinen Einblick in ihren abwechslungsreichen Tag.

Wir, Dominik und Paul, waren in der Kindertagesstätte „Am Klinikum“. Als wir den Raum betraten, waren wir das Highlight für die Kinder, denn fast alle wollten sich uns vorstellen und mit uns spielen. Nach dem Essen um 9.30 Uhr haben wir mit den Kindern gemalt und Papierflieger gebastelt. Dann war schon Zeit für unsere Mittagspause. Schließlich haben wir noch mit den Kindern Zungenbrecher kennengelernt, wie „Zehn zahme Ziegen ziehen zehn Zentner Zucker zum Zoo“ und mit ihnen auf dem angebauten Waldspielplatz gespielt. Auch wir hatten viel Spaß dabei. Am Ende des Tages konnte ich, Dominik, meinen alten Kindergarten wieder sehen und wir beide mit tollen Erfahrungen nach Hause gehen.

Um 7:00 Uhr hat unser Tag in der Firma Hummel Haustechnik in Lichtenfels begonnen. Zuerst wurden wir durch das Gebäude und über die Anlage geführt und es wurden uns die verschiedenen Aufgaben der Arbeiter erklärt. Danach wurden wir zur Baustelle Möbel Zaß in Michelau gebracht. Dort haben wir die Möbel mit Schutzfolie abgedeckt und alte Wasserrohre zersägt. Außerdem durften wir beim Abmontieren alter Heizkörper helfen, wobei unsere Hauptaufgabe darin bestand die zurückgebliebenen Metallverankerungen aus der Wand zu bohren. Unser Tag endete dann um 16:30 Uhr wieder auf dem Firmengelände in Lichtenfels. Uns beiden hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel Neues dazu gelernt.

Girls’ Day bei den Steinwerken Kaider – Ein Tag als LKW-Fahrerin. Am Girls’ Day durfte ich einen spannenden Einblick in den Arbeitsalltag einer LKW-Fahrerin bei den Steinwerken Kaider Neupert-Kalk GmbH & Co.KG erhalten. Mein Arbeitstag startete sehr früh – um 6:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war meine Begleiterin Nicole schon längst im Einsatz – sie kam gerade von ihrer ersten Tour zurück, denn ihre Frühschicht beginnt bereits um 4:00 Uhr morgens.

Nach ihrer Rückkehr wurde der Silozug erneut beladen, diesmal mit Dolomit. Die Ladung war für die Firma BMI in Bamberg bestimmt. Dort wird der Dolomit unter anderem für Dachabdichtungen und den Schutz von Bauwerken verwendet.

Anschließend machten wir uns mit dem „leeren Kessel“ auf den Weg zur BAM in Bamberg. Dort wurde Kalksteinmehl geladen, das wir danach zum Asphaltmischwerk in Bad Berneck transportierten. Dieses Kalksteinmehl spielt eine wichtige Rolle in der Asphaltproduktion, da es unter anderem als Bindemittel eingesetzt wird.

Am Nachmittag habe ich dann den LKW gewechselt und bin zu Helmut in einen Sattelzug umgestiegen. Dort haben wir Dolomit vom Schotterwerk in das Mahlwerk transportiert. Die Steine werden dort in verschiedene Körnungen zermahlen. Dieses Material wird unter anderem in der Tierfuttermittelindustrie verwendet, denn in jedem Tierfutter ist auch ein kleiner Anteil Kalk enthalten.

Der Tag hat mir gezeigt, wie vielseitig und verantwortungsvoll der Beruf der LKW-Fahrerin ist. Besonders beeindruckt hat mich, wie früh der Arbeitstag beginnt und wie wichtig jeder einzelne Transport für verschiedene Bauprojekte und Produkte ist.

Mein Fazit: Dieser Tag hat mir gezeigt, dass der Beruf der LKW-Fahrerin spannend, vielseitig und absolut nichts ist, was nur Männer machen können. Ich hätte nicht gedacht, wie abwechslungsreich dieser Beruf ist – der Girls’ Day hat mich wirklich überrascht. Es war ein spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken, und ich habe gelernt, wie wichtig die Arbeit hinter den Transporten ist und wie viele Schritte nötig sind, bis Materialien weiterverarbeitet werden können.

Am 23. und 24. Juli 2026 fand am Meranier-Gymnasium ein Medienprojekt für die sechsten Klassen statt. Geleitet wurde es von den ehemaligen Medienscouts Helen Müller und Dominik Stumpf, die in diesem Schuljahr ihr Abitur abgelegt haben und ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen an die jüngeren Schülerinnen und Schüler weitergaben.

Ziel des Projekts war es, die Kinder für einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. In einer Mischung aus kurzen Informationsphasen, Diskussionen und interaktiven Übungen beschäftigten sich die Klassen mit Themen, die in ihrem Alltag eine immer größere Rolle spielen.

So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie man Phishing-Nachrichten und andere Betrugsversuche im Internet erkennen kann und warum der Schutz persönlicher Daten besonders wichtig ist. Darüber hinaus wurde besprochen, welche Informationen Nutzerinnen und Nutzer häufig preisgeben, wenn sie den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Apps und sozialen Netzwerken zustimmen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Selbstdarstellung in sozialen Medien. Mithilfe von Beispielen und Übungen reflektierten die Kinder, welche Bilder und Informationen sie online teilen würden und welche Wirkung diese auf andere haben können. Außerdem wurde thematisiert, dass viele Inhalte auf Plattformen wie Instagram oder TikTok gezielt inszeniert werden und nicht immer die Realität widerspiegeln.

Auch sensible Themen wie Cybermobbing, Hate Speech, Sexting und Grooming wurden altersgerecht und einfühlsam behandelt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie problematische Situationen erkennen, Hilfe holen und sich selbst sowie andere schützen können.

Besonders wertvoll war wieder einmal der sogenannte Peer-to-Peer-Ansatz: Die Projektleiter begegneten den Sechstklässlern auf Augenhöhe und schufen eine offene Atmosphäre, in der Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. Dies erleichterte den Zugang zu den behandelten Themen und förderte einen lebendigen Austausch.

Das Medienprojekt wurde von den Klassen sehr interessiert aufgenommen und leistete einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung am Meranier-Gymnasium. Wir bedanken uns herzlich bei Helen Müller und Dominik Stumpf für ihr großes Engagement und ihren Einsatz für unsere Schulgemeinschaft.

Schon Voltaire wusste im 18. Jahrhundert, wie wichtig Lesen für die Bildung und das Leben in jedem Alter ist und an diesem Anspruch hat sich bis heute nichts verändert. Denn lässt man sich darauf ein, ermöglicht uns ein gutes Buch vielfältige Möglichkeiten abseits digitaler Medien.

Um das Lesen mit der gesamten Jahrgangsstufe am MGL zu feiern, trafen sich am Donnerstag, dem 23.07.26, die vier Klassensieger der diesjährigen Fünftklässler, um einen Sieger im schulinternen Vorlesewettbewerb zu finden. Der Jury, bestehend aus Frau StRin Corinna Bogdahn , Frau StRin Kerstin Filberich und Frau OSRin Kathleen Vogel stellten sich die vier Finalisten Leonie Holhut (5a), Robert Härth (5b), Mirjam Müller (5c) und Leni Braun (5d), um zuerst aus einem Fremdtext und in der zweiten Runde aus dem selbst gewählten Buch zu lesen. In der ersten Runde galt es, den Erlebnissen des Hamsters Freddy aus Dietlof Reiches „Freddy – ein Hamster packt aus“ neues Leben einzuhauchen. Dies gelang allen hervorragend und so sollte das Lesen in der Aula vor allen Mitschülern die Entscheidung bringen.

Von rechts nach links: Robert Härth (5b), Leonie Holhut (5a), Schulsiegerin Leni Braun (5d) und Mirjam Müller (5c).

Die Reihenfolge der Finalisten war zuvor ausgelost worden und jeder Lesebeitrag wurde frenetisch vom Publikum gefeiert. Leni Braun (5d) startete mit einem Auszug aus Cornelia Funkes „Tintenherz“, bevor Robert Härth (5b) seine Zuhörer in die Welt von „Fabula“ (Akram El-Bahay) mitnahm. Als Drittes las Mirjam Müller (5c) aus Katja Frixes „Der zauberhafte Wunschbuchladen“ und Leonie Holhut präsentierte als Abschluss das Buch „Schön war’s, aber nicht nochmal“ von André Herrmann. Danach durften alle durchschnaufen, denn die Vier hatten es geschafft! Nun hatte die Jury die Aufgabe, aus den anschaulichen Vorträgen einen Schulsieger zu wählen, was gewiss keine leichte Entscheidung war. Alle waren gespannt, alle waren ungeduldig – hielt man doch den eigenen Klassensieger definitiv für den Schulsieger! Die Wartezeit wurde jedoch verkürzt durch ein Märchenquiz für alle und so verflog die Zeit wie im Fluge und der Schulsieg war entschieden: Leni Braun aus der 5d kann sich Schulsiegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs nennen! Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank an die engagierten Klassensieger, der kompetenten Jury und allen Freiwilligen, die bei der Moderation und den Märchenrätseln mitgeholfen haben! So macht Lesen Spaß!

Ein gigantischer Schwimmreifen, eine riesige Sonnencremetube oder ein rollender Haifisch, größer als die Kinder, die ihn zogen, erstaunten die Zuschauer und Zuschauerinnen des Kinderfestumzugs. Die Schülerinnen und Schüler der 5a präsentierten stolz ihre Pappmaché Objekte, die im Kunstunterricht entstanden waren.

Dem Motto „An See und Meer – Ferien müssen her!“ gemäß hatten alle überdimensionierten Plastiken, sogenannte Blow Ups, etwas mit Urlaub und Sommer zu tun. Begleitet von Thomas Fugman zog die bunte und freudige Delegation des MGL von der Kronacher Straße zum Schützenfestplatz. Im Anschluss durften die Kinder, begleitet von ihren Eltern, ihre Gutscheine für Fahrgeschäfte verjubeln und sich auf die Ferien einstimmen.

Am Nachmittag des 14.7.2026 fand im Rahmen des Grundkurses Kunst von Frau Föhl-Wais und des Leistungskurses Kunst von Frau Bork eine Exkursion zum Zukunftsmuseum Nürnberg statt. Bei bestem Wetter starteten die Kurse am Bahnhof Lichtenfels, um das in der Innenstadt von Nürnberg gelegene Museum mit Zug und U-Bahn zu erreichen. Im architektonisch interessanten Gebäudeareal Augustinerhof des Atelier Brückner am Pegnitzufer präsentiert sich die Zukunft mit Themenfeldern wie Städtebau, Mobilität oder Künstlicher Intelligenz interaktiv und abwechslungsreich. Vor Ort führten erfahrene Tourguides in einer sogenannten „Denktour“ durch die Ausstellungsflächen, erklärten die Exponate und sprachen ethische Kontroversen, die die neuen Technologien mit sich bringen, an. So entfaltete sich ein vielschichtiges Feld von Möglichkeiten, Hoffnungen, aber auch düsteren Zukunftsvisionen.

Im Bezug auf den Themenschwerpunkt des Semesters 12-2, die Architektur, wurden die Kurse mit Lösungen zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit, dem sparsamen Umgang mit knappen Ressourcen beim Betonguss oder neuen Baumaterialien wie Pilz-Myzel vertraut. Statt Autos und Lieferverkehr in der Stadt wären Superblocks wie in Barcelona kombiniert mit einem Röhrensystem zum Transport von Waren ein zukunftsfähiges Modell der Stadtentwicklung. Mit Blick in das nächste Semester 13-1 zum Thema Körper lernten die Heranwachsenden neue Möglichkeiten der Medizin, wie Tattoos mit Nanopartikeln, die Werte im Blut anzeigen können, oder den humanoiden KI Roboter Ameca kennen. Kontroverse Fragen wie „Wird es ewiges Leben geben?“ oder „Darf man einen Roboter heiraten?“ prägten die Führung durch das Museum.

Von der Krankheitsprävention mit intelligenten Toiletten über den Einsatz der Genschere für vermeintlich „optimierte“ Kinder bis hin zu Klonen zog sich der rote Faden, wie die Menschheit der Zukunft überhaupt aussehen wird. Mit vielen Impulsen zum Nachdenken verließen die Jugendlichen das Museum, um das Gesehene im Schuljahr 26/27 auch künstlerisch-praktisch zu erforschen.