Zu Besuch bei der „alten Dame“ in Coburg

Am Samstag, den 18.04.2026, waren wir, einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c mit unserer Klassenleiterin Frau Reuter, im „Globe Theater“ in Coburg, um uns das Theaterstück „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt anzusehen, das wir zuvor im Unterricht als Lektüre gelesen hatten.

Nachdem wir uns alle vor dem Theater versammelt hatten, gingen wir zunächst in einen Vorraum, in dem wir in einem Vortrag über den Autor Friedrich Dürrenmatt informiert wurden und einen kurzen Einblick in die Inszenierung des Stückes erhielten. Nach kurzer Wartezeit auf unseren Plätzen ging das Stück endlich los. In „Der Besuch der alten Dame“ geht es darum, dass die ehemalige Güllenerin Claire Zachanassian als steinreiche Frau in ihr Heimatdorf zurückkehrt, wo ihr vor langer Zeit von ihrem Liebsten, Alfred Ill, übel mitgespielt und ihr Leben ruiniert wurde. Nun möchte Claire sich an Ill rächen und bietet den Güllenern zwei Milliarden (anders als bei Dürrenmatt zwei statt einer Milliarde – wegen der Inflation 😊) dafür, dass Ill getötet wird. Zunächst weisen die Bewohner von Güllen das Angebot entrüstet zurück.

An dieser Stelle wurde das Stück durch die Pause unterbrochen, in der sich einige von uns ein Getränk holten, andere sich hingegen die lustige Pausenshow anschauten, in der auf komödiantische Art und Weise auf der Bühne Waren aus Ills Laden feilgeboten wurden. Nachdem alle wieder auf ihren Plätzen saßen, hat unsere Lehrerin Frau Reuter noch Schokoküsse als Stärkung für die Fortsetzung des Stückes verteilt.

Dann ging es auch schon weiter und wir konnten in der zweiten Hälfte der Vorstellung beobachten, wie sich die Güllener immer mehr verschulden und sich zunehmend auf die Seite von Claire schlagen. Besonders beeindruckend waren dabei die Effekte auf der Bühne. Einige Schauspieler wurden aus anderen Perspektiven als der, die der Zuschauer hatte, von einer Kamera gefilmt und diese Filmsequenzen wurden parallel zum Bühnengeschehen auf eine große Leinwand projiziert, sodass eine Parallelität der Handlungen entstand. Das Stück endete schließlich gegen 22 Uhr mit der Ermordung Ills.

Abschließend versammelten wir uns alle noch einmal, um die Erinnerung an das schöne Theaterstück und den gemeinsamen Abend auf einem Gruppenfoto festzuhalten:

– Fabienne Ludwig, Fiona Dietz, Kristina Dillinger (8c)
Stefanie Reuter
gepostet am 15. Mai 2026