Die letzten Prüfungen sind geschrieben, der Druck ist raus, alle fiebern den Sommerferien entgegen. Man merkt: Das Schuljahresende naht.
Anstatt sich aber auszuruhen und Filme anzuschauen, haben die Schülerinnen und Schüler der 7a, 7b und 9d im Mathematikunterricht jeweils selbst ein Spiel entwickeln dürfen.
Die grundlegende Spielidee: Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Spielplan und entwerfen „Aktions“- und „Mathe“-Karten. Durch Würfeln gelangt man mit einer Spielfigur entlang des Spielplans auf die entsprechenden Felder und muss dann Mathe-Aufgaben lösen oder Aktionen absolvieren. Der Freiheit sind dabei keine Grenzen gesetzt: Schüler, die auf einem Globus Curaçao suchen, miteinander Armdrücken oder 30 Sekunden einen Plank machen, Schülerinnen, die „Alle meine Entchen“ singen oder ihren Mitschülern pantomimisch etwas vorführen, sind hier keine Seltenheit.
Gleichzeitig werden durch die Matheaufgaben spielerisch die mathematischen Kompetenzen geschult, indem Aufgaben oder Rätsel entworfen und letztlich gelöst werden müssen. Unter anderem kamen hier auch Aufgaben des BMT der achten bzw. zehnten Klasse zum Einsatz – ein Ausblick auf den zu Beginn des nächsten Schuljahres anstehenden Mathematiktest.
Der Lehrplan für Chemie in der 11. Klasse beschäftigt sich zu einem großen Teil mit der Lebensmittelchemie. Eine dabei immer wieder wichtige Rolle spielen die Zucker.
Zum Jahresabschluss durften die Schülerinnen und Schüler der 11a in einer Experimentierstunde mit ihrer Lehrerin OStRin Nadja Nikol Gummibärchen selbst herstellen. Unterstützt wurden sie dabei von StRef Noah Üblacker. Um den Anforderungen an lebensmittelgerechtes Arbeiten gerecht zu werden, wurden von den Schülerinnen und Schülern unter anderem Töpfe, Schöpflöffel und Silikonförmchen mitgebracht.
Nachdem Schmelzen von Gelatine, dem Herstellen einer Zuckerlösung und dem Vermengen dieser beiden Zutaten mit bereits vorgekochtem Invertzucker, konnten die Gummibärchen noch mit Lebensmittelfarbe und Aromen sowie Zitronensäure verfeinert werden.
Dass Geschichte alles andere als langweilig sein kann, bewies die Exkursion „Mittelalterliches Lichtenfels“. Am oberen Tor trafen die Siebtklässler auf die Stadtführerin Gertrud Kugler-Hößel, welche bereits in mittelalterlich anmutenden Gewändern gekleidet war. Während eines Rundgangs durch Lichtenfels erfuhren die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen einiges über die Gebäude und den Aufbau sowie die Entwicklung der Stadt.
Schaurige Erzählungen über den Faulturm und den Teufel waren dabei genauso vertreten wie informative Aspekte über die Stadtmauer, die Schießscharten, das Rathaus oder die ehemals herrschenden Adelsgeschlechter.